Alkohol und eine fettreiche Ernährung sind auf Dauer nicht gut für die Leber. Wer das Organ beim Entgiften unterstützen möchte kann es mit einem Leberwickel probieren. Lesen Sie hier mehr zu Wirkung, Anleitung und mögliche Nebenwirkungen dieses Hausmittels.
Leber entgiften

Leberwickel: Wie Sie Ihre Leber beim Entgiften unterstützen

Alkohol und eine fettreiche Ernährung sind auf Dauer nicht gut für die Leber. Wer das Organ beim Entgiften unterstützen möchte kann es mit einem Leberwickel probieren. Lesen Sie hier mehr zu Wirkung, Anleitung und mögliche Nebenwirkungen dieses Hausmittels.

Leberwickel: Wirkung und Nutzen bei der Entgiftung

Eine der wichtigsten Aufgaben der Leber ist es, Giftstoffe zu filtern und den Körper auf diese Weise gesund zu erhalten. Vor allem Alkohol und zu viel Fett in der Ernährung belasten das Organ sehr. Eine gesunde Leber kann sich von alleine wieder regenerieren, wenn Sie sie ausreichend schonen. Ein Leberwickel kann dabei unterstützend wirken. Der warme Wickel wird auf die Hautpartie über der Leber aufgelegt und stimuliert die Durchblutung des Organs. Dadurch beschleunigt sich der Stoffwechsel und die Leber kann die Giftstoffe schneller entsorgen.

Leber entgiften mit dem Leberwickel: Anleitung

Alles, was Sie für einen Leberwickel brauchen, finden Sie im Haushalt:

  • Wärmflasche
  • Handtuch
  • Warmes Wasser

Füllen Sie die Wärmflasche mit heißem – aber nicht kochendem – Wasser auf. Machen Sie sie nicht zu voll und drücken Sie die Luft heraus, sodass die Wärmflasche flach bleibt. Befeuchten Sie dann ein Drittel des Handtuchs mit warmem Wasser. Falten Sie das Handtuch anschließend so, dass die Wärmflasche im Trockenen liegt und die feuchte Seite des Handtuchs nach außen zeigt. Dann legen Sie sich bequem hin. Setzen Sie den Leberwickel mit der feuchten Seite auf Ihren Bauch direkt unterhalb des rechten Rippenbogens – dort befindet sich die Leber. Nach 15 bis 20 Minuten können Sie den Leberwickel entfernen.

Leberwickel: Wie oft kann ich ihn anwenden?

Im Rahmen einer Entgiftungskur – zum Beispiel beim Heilfasten – empfiehlt sich einmal pro Woche ein Leberwickel über einen Zeitraum von vier Wochen. Ansonsten können Sie mit dem Wickel nicht nur Ihre Leber entgiften, sondern auch von seiner entspannenden Wirkung profitieren. Wenn Sie ansonsten gesund sind, spricht nichts dagegen, bei Bedarf häufiger einen Leberwickel anzuwenden. Legen Sie den warmen Wickel abends auf, kann er Ihnen etwa beim Einschlafen helfen. Außerdem kann er die Verdauung fördern und bei leichten Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall unterstützend wirken.

Können Leberwickel Nebenwirkungen haben?

Grundsätzlich brauchen Sie beim Leberwickel keine Nebenwirkungen zu befürchten. Allerdings gibt es Einschränkungen. Wenn Sie Ihre Tage haben, kann der Leberwickel die Menstruationsblutung verstärken, da er die Durchblutung fördert. Warten Sie in diesem Fall mit der Anwendung ab, bis die Monatsblutung überstanden ist.

In der Schwangerschaft und bei entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen ist besondere Vorsicht geboten. Lassen Sie sich dann unbedingt vorher von Ihrem Arzt beraten, ob Sie das Hausmittel anwenden dürfen. Im Zweifel sollten Sie lieber von der Anwendung absehen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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