Ist Couscous kalorienarm? 3 Fakten zur gesunden Weizenspeise
© arianarama/iStock/Thinkstock
(11)

Ist Couscous kalorienarm? 3 Fakten zur gesunden Weizenspeise

Er gilt als leckere Alternative zu Pasta und Co. – aber ist Couscous kalorienarm? Hier finden Sie die wichtigsten Fakten über das leckere nordafrikanische Weizengranulat.

1. Couscous: Kalorien und gesundheitliche Aspekte

Wie alle Getreideprodukte enthält Couscous viele Kohlenhydrate. Die zerriebenen Kügelchen aus Weizengrieß sind damit perfekte Sattmacher, wenn sie mit heißem Wasser aufgegossen werden – und was ist mit den Couscous Kalorien? Da Couscous wenig Fett enthält, ist er ebenso ziemlich arm an Kalorien. 100 Gramm der nordafrikanischen Speise schlagen mit 112 Kalorien zu Buche.

Damit schlägt Couscous sogar Reis, denn 100 Gramm weißer Langkornreis enthalten 130 Kalorien. Damit schlägt Couscous sogar Reis, denn 100 Gramm weißer Langkornreis enthalten 130 Kalorien. Auch Nudeln enthalten mehr Kalorien: 100 Gramm gekochte Spaghetti haben ohne Soße sogar 130 bis 150 Kalorien. Ob Couscous kalorien arm ist, hängt allerdings auch davon ab, welche Lebensmittel Sie mit dem Weizengranulat kombinieren.

2. Couscous enthält wichtige Proteine und Mineralstoffe

Couscous ist nicht nur zuträglich für die schlanke Linie, mit den Weizengrießkügelchen tun Sie auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Couscous enthält reichlich pflanzliche Proteine und verschiedene wichtige Mineralstoffe. 100 Gramm enthalten zum Beispiel 134 Milligramm Kalium, ein Mineralstoff, der sich positiv auf die Muskeln, das Herz und das Nervensystem auswirkt.

Darüber hinaus stecken in 100 Gramm Couscous auch 30 Milligramm Magnesium sowie verschiedene Vitamine aus dem Vitamin-B-Komplex. Übrigens: Couscous ist nicht glutenfrei.

3. Couscous wird oft gebleicht

Der Rohstoff von Couscous stammt in der Regel aus dem konventionellen Weizenanbau. Helle Sorten sind oft mit Natronlauge gebleicht. Wer das Getreide ohne Bleiche genießen möchte, kann Couscous in Bioläden und Reformhäusern ungebleicht erwerben. Dort gibt es Couscous oft auch aus anderen Getreidesorten wie etwa Dinkel, Buchweizen oder Gerste.

Couscous zubereiten: Ideen für Salate und Co.

  • Couscous-Salat: Besonders gut schmeckt Couscous als Taboulé. Das ist ein Salat aus der arabischen und libanesischen Küche, der auf Basis von Couscous oder Bulgur, frischen Kräutern wie Petersilie oder Minze und verschiedenen Gemüsesorten zubereitet wird. Dafür vermengen Sie Couscous mit Frühlingszwiebeln oder Schalotten und klein geschnittenen Tomaten. Gewürzt wird Taboulé mit Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer und Salz.
  • Couscous mit Gemüse: Couscous können Sie praktisch mit jedem Gemüse verbinden. Probieren Sie beispielsweise eine Couscous-Pfanne: Einfach Gemüse nach Wahl anbraten und anschließend mit zubereitetem Couscous vermengen.
  • Couscous-Bratlinge: Vegetarische Bratlinge aus Couscous sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Vermengen Sie zum Beispiel Couscous, Quark, Ei und Möhren miteinander, würzen Sie ordentlich und formen Sie die Masse dann zu Bratlingen. In der Pfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten und fertig ist das deftige Couscous-Gericht.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

CK
Autor/-in
Christopher Kiel
Wie finden Sie diesen Artikel?