Holunder: 4 Fakten zur Wirkung der Fliederbeeren
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Holunder: 4 Fakten zur Wirkung der Fliederbeeren

Die auch als Fliederbeeren bekannten Früchte des Holunders werden seit der Antike als natürliches Heilmittel geschätzt. Welche Wirkung den Holunderbeeren heute zugeschrieben wird, zeigen folgende Fakten rund um das gesunde heimische Superfood.

1. Holunder trägt zur Stärkung der Abwehrkräfte bei


Wer sein Immunsystem stärken möchte, kann auf die Wirkung von Holunderbeerensaft setzen, da dieser reich an Vitamin C ist. Zudem stecken mit B-Vitaminen und Folsäure weitere wertvolle Inhaltsstoffe in den dunklen Powerbeeren. Alternativ können Sie die Beeren auch als Mus oder Marmelade zu sich nehmen.


2. Holunder-Tee hilft gegen Erkältung


Tee oder Aufgüsse aus den Beeren und Blüten des Holunders werden als traditionelles Hausmittel bei Erkältungen, Schnupfen, Atemwegsinfekten oder Fieber verwendet. Hierbei ist vor allem auf die schweißtreibende Wirkung des Holunders essenziell, dank der Krankheiten ausgeschwitzt werden sollen.


Ob der wohltuende Effekt mit den Inhaltsstoffen von Beeren und Blüten zu tun hat, oder dem heißen Wasser geschuldet ist, ist wissenschaftlich bislang aber nicht eindeutig geklärt. Außerdem wird angenommen, dass Holunder die Schleimproduktion der Bronchien anregt und somit trockenen Husten lindert.


3. Holunder hat harntreibende Wirkung


Holunderbeeren wirken leicht wassertreibend und können so Linderung bei Harnwegsinfekten bringen. Denn mit der vermehrten Wasserausscheidung werden auch Keime aus dem Körper gespült.


4. Achtung! Rohe Holunderbeeren sind giftig!


Holunder ist gesund, dennoch ist bei der Verwendung Vorsicht angesagt. Der Grund: Die rohen Beeren der Pflanze enthalten das Glycosid Sambunigrin – insbesondere, wenn sie auch noch unreif sind. Diese Substanz kann Durchfall, Übelkeit und Brechreiz auslösen. Deshalb sollten Sie nur reife Holunderbeeren zu Tee, Saft oder Mus verarbeiten und die Früchte dabei durchgaren.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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