Heimisches Superfood: 3 Lebensmittel, die so gesund sind wie Chia-Samen und Co.
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Heimisches Superfood: 3 Lebensmittel, die so gesund sind wie Chia-Samen und Co.

Chia-Samen, Quinoa oder Açai-Beeren – ist ein Lebensmittel erst einmal als Superfood bekannt, geht der Hype los. Dabei muss man für die Extraportion Vitamine und Nährstoffe nicht unbedingt Beeren und Samen aus Übersee importieren. Wir stellen Ihnen hier drei heimische Lebensmittel vor, die genauso gesund sind wie jedes exotische Superfood.

1. Leinsamen

Leinsamen enthalten Schleimstoffe, die im Darm als Quellmittel wirken und so die Verdauung anregen. Dazu liefern sie gesunde Omega-3-Fettsäuren. Damit haben sie eine sehr ähnliche Wirkung wie die als Superfood geltenden Chia-Samen. Auch die aus Mexiko stammenden Samen enthalten gesunde Fette, regen durch Aufquellen die Verdauung an und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Wenn Sie stattdessen auf Leimsamen setzen, müssen Sie allerdings wesentlich weniger tief ins Portemonnaie greifen – außerdem muss das heimische Superfood nicht erst über den Atlantik eingeflogen werden und hinterlässt so einen geringeren CO2-Abdruck. Supermärkte und Bioläden, in denen Sie Leinsamen zum Aufwerten Ihres Frühstücksmüslis bekommen, finden Sie direkt unter diesem Artikel.

2. Schwarze Johannisbeeren

Dieses heimische Superfood kann jeder im Garten anbauen. Johannisbeeren sind sehr gesund und wahre Vitamin-C-Bomben: 175 Milligramm sind in 100 Gramm der schwarzen Beeren enthalten – das ist dreimal so viel wie in der gleichen Menge Zitrone. Außerdem enthalten die Beeren Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und so der Zellschädigung entgegenwirken sollen – ganz ähnlich wie die als Superfood angepriesenen Açai-Beeren, die allerdings erst mühsam von südamerikanischen Palmen geerntet und nach Europa transportiert werden müssen.

3. Grünkohl

In den USA kennt man ihn als Superfood “Kale”, hierzulande assoziiert man ihn eher mit Novemberabenden im rustikalen Landgasthof. Doch Grünkohl ist auch bei uns im Begriff, sein Image grundlegend zu ändern. Schließlich steckt er randvoll mit Vitaminen, Eiweiß, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien. Dafür muss der trendige Kohl allerdings frisch verzehrt werden, zum Beispiel in Form von Smoothies oder Salaten, oder möglichst schonend zubereitet werden. Zum bekannten, süßlich-grünen Brei zerkocht, verliert er einen Großteil seiner wertvollen Inhaltsstoffe.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

S H
Autor/-in
Svenja Hauke
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