Pickel in der Nase können sehr schmerzhaft sein.
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Pickel in der Nase loswerden: Fünf Tipps

Wer schon einmal einen Pickel in der Nase hatte, weiß, dass das sehr schmerzhaft sein kann. Das liegt an den vielen Nervenenden in der Nasenschleimhaut. Pickel entstehen hier häufig durch Trockenheit, eingewachsene Haare, Bakterien oder Herpesviren. Fünf Tipps, wie Sie Pickel in der Nase loswerden.

1. Auf keinen Fall ausdrücken!

Ganz abgesehen davon, dass man an einen Pickel in der Nase oft nicht gut herankommt, ist Ausdrücken die wohl schlechteste Methode, ihm zu Leibe zu rücken: Erstens tut es wirklich gemein weh. Zweitens schaffen Sie es kaum, Eiter und alle Bakterien loszuwerden. Stattdessen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie umliegendes Gewebe schädigen und die Entzündung verschlimmern.

2. Pickel in der Nase mit Dampfbädern bekämpfen

Am schonendsten bekämpfen Sie den Pickel in der Nase mit Dampfbädern. Geben Sie dafür drei Kamillenteebeutel oder zwei Esslöffel Kamillenblüten in kochendes Wasser und lassen Sie alles zehn Minuten ziehen. Alternativ können Sie auch etwas Apfelessig oder Meersalz – ohne Zusätze – benutzen. Die Dämpfe wirken entzündungshemmend und öffnen die verstopften Poren. Beugen Sie sich über das Dampfbad, bedecken Sie Ihren Kopf mit einem Handtuch und atmen Sie tief durch die Nase ein. Zwei bis drei Dampfbäder am Tag sorgen dafür, dass der schmerzhafte Pickel schnell wieder verschwindet. Achtung: Testen Sie zuerst vorsichtig, wie heiß der Dampf ist, bevor Sie tief einatmen.

3. Pickel mit entzündungshemmenden Mitteln betupfen

Nicht jeder hat die Zeit und die Lust, mehrere Dampfbäder am Tag durchzuführen. Alternativ können Sie mit antibakteriellen und entzündungshemmenden Mitteln auf den Pickel einwirken. Dafür benutzen Sie ein Wattestäbchen. Benetzen Sie es mit Kamillen- oder Salbeitee. Dies wirkt antiseptisch und unterstützt die Heilung. Auch eine Salz-Wasser-Lösung wirkt desinfizierend.

4. Feucht halten und pflegen

Leiden Sie an trockenen Schleimhäuten und haben deshalb einen Pickel in der Nase bekommen, sollten Sie zusätzlich Ihre Schleimhäute mit Meerwassernasenspray feucht halten. Das entspannt die Nasenschleimhaut, wirkt sanft desinfizierend und öffnet die Poren. Spezielle Nasensalben sorgen ebenfalls dafür, dass die Haut in der Nase nicht austrocknet.

5. Nasenhaare nicht zupfen

Zupfen Sie Nasenhaare nicht mit der Pinzette heraus. Beim Nachwachsen wachsen die Haare oft schräg in die Haut hinein und eine Entzündung ensteht. Nehmen Sie lieber einen Nasenhaarschneider. Dieser kürzt die Haare über der Haut. 

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ann-Kathrin Landzettel
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