Ein Termin jagt den nächsten? Dann lassen Stresspickel meist nicht lange auf sich warten.
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Hautprobleme durch Stress: Stresspickel vermeiden

Unreine Haut ist kein Pubertätsproblem. Pickel können in jedem Alter auftreten. Vor allem in stressigen Zeiten zeigen sich die unschönen Pusteln auf der Haut. Was gegen Stresspickel hilft.

Warum verursacht Stress Pickel?

Stresshormone verhindern den Transport entzündungshemmender Stoffe im Körper – der hauteigene Schutz gegen Bakterien und andere Erreger wird blockiert. Doch damit nicht genug: Stress begünstigt auch die Bildung des Hormons Cortisol. Dieses wiederum hemmt die Hautzellenregeneration und verhindert die Speicherung von Wasser in den Hautzellen. Die Haut wird trockener und wirkt stumpf. Durch Stress wird außerdem die Talgproduktion der Haut angeregt. Die Folgen: verstopfte Poren und Mitesser.

Neben den unliebsamen Pickeln sorgt Stress außerdem für eine vorzeitige Hautalterung. Stress führt zu einer schlechteren Durchblutung der Haut. Die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff ist gestört. Zugleich funktioniert der Abtransport von freien Radikalen und Oxidantien, welche die Faltenbildung vorantreiben, nicht mehr ausreichend.

Stress bringt die Haut aus der Balance

Zu viel Stress verursacht jedoch nicht nur Pickel. Auch Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechten können sich durch die emotionale Belastung nachweislich verschlimmern. Plötzliche Hautprobleme im Gesicht und am Körper, rote Flecken, trockene, juckende Stellen – bei diesen Symptomen sollten Sie wachsam sein. Verschlimmert sich Ihr Hautbild, gehen Sie zum Arzt.  

Tipps für weniger Stresspickel

Schalten Sie einen Gang runter, wenn Sie unter Stress stehen. Gönnen Sie sich regelmäßig Auszeiten und achten Sie auf Pausen. Spaziergänge in der Natur, viel Schlaf und bewusstes Durchatmen helfen dabei, den Stresspegel zu senken. Auch Entspannungstechniken wie Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können den Stressabbau unterstützen. Achten Sie zudem auf eine gesunde Ernährung. Das stärkt das Immunsystem und versorgt den Körper – und die Haut – mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Hautpflegetipps für unreine Haut

Um die Stresspickel loszuwerden und die Haut bei der Heilung zu unterstützen, hilft auch eine sanfte Hautpflege:

  • Trinken Sie viel Wasser, das befeuchtet die Haut von Innen.
  • Reinigen Sie Ihre Haut mit sanften, pH-neutralen Produkten.
  • Wählen Sie Öl-in-Wasser-Lotionen, um Ihre Haut zu pflegen, die Poren aber nicht zu verstopfen.
  • Gesichtsgymnastik fördert die Durchblutung und lässt den Teint strahlen. Machen Sie morgens ein paar Grimassen vor dem Spiegel – das hebt auch die Laune.

Sind Sie unsicher, was die Pflege Ihrer Haut betrifft, fragen Sie bei Ihrem Hautarzt oder in der Apotheke nach, welche Produkte für Ihre unreine, gestresste Haut geeignet sind.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ann-Kathrin Landzettel
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