Influenza trifft viele von uns, wenn die kalte Jahreszeit an die Tür klopft. Immer wieder brechen regelrechte Grippe-Pandemien aus. Wir kennen das Problem: kaum ist jemand aus unserem näheren Umfeld krank, hat man sich den Virus bereits eingefangen. Aber was genau ist Influenza und wie lange ist sie ansteckend? Wir geben Antwort auf diese Fragen, wie man Influenza erkennt und sich und andere Menschen am besten davor schützt. 
Ratgeber: Grippe

Wie lange ist eine Grippe ansteckend

Influenza trifft viele von uns, wenn die kalte Jahreszeit an die Tür klopft. Immer wieder brechen regelrechte Grippe-Pandemien aus. Wir kennen das Problem: kaum ist jemand aus unserem näheren Umfeld krank, hat man sich den Virus bereits eingefangen. Aber was genau ist Influenza und wie lange ist sie ansteckend? Wir geben Antwort auf diese Fragen, wie man Influenza erkennt und sich und andere Menschen am besten davor schützt. 

Influenza versus grippaler Infekt

Häufig werden Erkältungskrankheiten, darunter auch der grippale Infekt, fälschlicherweise als "Grippe" bezeichnet. Die echte Grippe bezeichnet man als Influenza. Auslöser sind spezifische Influenza-Viren. Bei Erregern des grippalen Infekts handelt es sich um verschiedenartige Viren (Rhino-Viren, Respiratorische Syncytial oder kurz RS-Viren, Adenoviren,...). Influenza fällt weitaus heftiger aus und ist hoch ansteckend. Influenza kann für ältere oder schwächere Personen gefährlich werden. Betroffene benötigen unbedingt sofortige Bettruhe zur Heilung, das verringert gleichzeitig die Ansteckung weiterer Menschen. 

Influenza-Symptome

Die anfänglichen Symptome einer Influenza können einem grippalen Infekt oder einer Erkältung sehr ähnlich sein. Oder eine andere Infektion breitet sich zusätzlich aus. Was die Influenza von einer einfachen Erkältung unterscheidet, ist das rapide Auftreten und der Ausprägungsgrad der Symptome, allgemein ein sehr starkes Schwächegefühl und das hohe Fieber. Hier sind die wichtigsten Symptome der Influenza:

- Gliederschmerzen

- Schüttelfrost

- Schweißausbrüche

- Kopfschmerzen

- Augenschmerzen

- Hohes Fieber bis 40°

- Starkes Schwächegefühl

- Verstopfte/ rinnende Nase

- Hals- und Rachenentzündung

- Husten und Atemnot

Inkubationszeit und Ansteckung

Influenza ist hochansteckend. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Influenza vergehen nur ein paar Tage. In der Regel sind das nur ein bis drei Tage und kann mit plötzlicher Symptomatik einhergehen. Influenza dauert bis zu einer Woche oder länger, wenn sie übergangen wird und nicht ausgeheilt ist.

Achtung: Eine Ansteckung anderer kann bereits stattfinden, bevor Sie selbst die ersten Symptome verspüren! Das Ansteckungsrisiko besteht bis zu einer Woche nach Ausbruch der Influenza durch Eintreten der Symptome.

Wie kann man einer Ansteckung vorbeugen?

Die Übertragung der Influenza-Viren erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Am leichtesten findet eine Ansteckung über Niesen, Husten, Speichelübertragung statt. Die infizierten Tröpfchen werden zum Beispiel durch Niesen einige Meter weit durch die Luft transportiert. Durch Schmierinfektion wie Händeschütteln, Anfassen von Türgriffen ist ein weiteres Ansteckungsrisiko gegeben. Was hilft ist bewusste Hygiene durch Händewaschen, bevor man sich mit den Händen ins Gesicht, zum Mund oder Nase greift und nicht vom selben Glas zu trinken.

Was tun, wenn man sich mit Influenza ansteckt? 

Das Wichtigste lautet: Schonung und Bettruhe. Wer bei einer Influenza weiterarbeitet oder Sport betreibt, riskiert schwere Folgekrankheiten wie Lungenentzündung oder Herzmuskel-Entzündung (Myokarditis), Angina pectoris. Durch die Bettruhe wird zudem das Risiko minimiert, andere Menschen anzustecken. Gegen Influenza-Viren gibt es Substanzen, die die Freisetzung der Viren zu Beginn der Erkrankung hemmen (Oseltamivir, Zanamivir). Antivirale Medikamente, die diese Stoffe enthalten, kann der Arzt verschreiben. Eine frühe Konsultation ist daher ratsam.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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