Bei Grippe ist vir allem Bettruhe angesagt.
Ratgeber: Grippe

Behandlung der Grippe: Diese Hausmittel helfen gegen Grippe

Die kalte Jahreszeit bringt eine Reihe von Erkältungskrankheiten, Virus-Infektionen und Grippe mit sich. Hat es einen erwischt, helfen Hausmittel, die die Genesung erleichtern. Bei Fieber können Hausmittel zusätzlich zur ärztlichen Behandlung Abhilfe schaffen. Die wirkungsvollsten Hausmittel bei verschiedenen Symptomen einer Grippe haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Hausmittel als ergänzende Behandlung

Eines vorweg: Hausmittel ersetzen nicht den Arzt! Bei Influenza, die mit hohem Fieber einhergeht, ist ein Arztbesucht unbedingt notwendig. Eine Reihe von Folgeerkrankungen können auftreten, wenn Influenza unbehandelt bleibt (Lungenentzündung, Angina pectoris, Herzinfarkt). Ganz besonders schwächere oder ältere Personen sowie Schwangere bringen sich in Gefahr. Influenza benötigt ärztliche Behandlung. Zusätzlich dazu gibt es bewährte Hausmittel, die die Symptome lindern, entzündungshemmend sind und bei der Genesung helfen. Diese Hausmittel eignen sich auch zur Behandlung von Erkältungskrankheiten. 

Das A und O bei Grippe: Bettruhe

Ein kranker Körper braucht Ruhe. Die notwendige Energie benötigt der Körper für die Bekämpfung der Krankheitserreger, nicht für Arbeit oder anderweitige Anstrengung. Bettruhe ist wichtig für die Regeneration und um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Körperliche Anstrengung verzögert außerdem die Grippe. 

Fiebersenkende Hausmittel: Wadenwickel und Flüssigkeits-Zufuhr

Hat der Körper Fieber, ist das ein Zeichen, dass sich das Immunsystem gegen Krankheitserreger wehrt. Meist gepaart mit Schüttelfrost und Schwitzen versucht der Organismus durch die erhöhte Temperatur, Viren zu vernichten. Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser, Hühnersuppe und warmem Tee helfen, den Verlust von Elektrolyten auszugleichen. Kamillentee und Salbeitee sind entzündungshemmend. Kühle Wadenwickel sollten nur angewendet werden, wenn man sie nicht als unangenehm empfindet und dabei nicht friert. Dafür Baumwolltücher in kühles bis lauwarmes Wasser tauchen (ca. 20 Grad Celsius) und für eine Viertelstunde um die Waden legen. Heiße Vollbäder bei Fieber vermeiden, sie belasten das Herz-Kreislauf-System.

Hausmittel bei Halsschmerzen: Halswickel, Gurgeln und frischer Ingwer-Tee

Hals- und Rachenschmerzen können unliebsame Begleiterscheinungen einer Grippe sein. Um die wichtigen Abwehrzellen zu stimulieren, helfen Halswickel, die Durchblutung zu fördern und das kratzige Gefühl im Hals zu lindern. Für die Wickel ein Baumwolltuch in warmem Tee (Kamille, Salbei, Thymian, Lindenblüte) tränken und für mindestens eine halbe Stunde um den Hals legen. Oder gekochte, noch warme Kartoffel zerdrücken und in ein Tuch um den Hals legen. Sie speichern die Wärme und geben sie an die betroffene Stelle ab. Quark ist für Halswickel eine gute Alternative. Was von außen wirkt, wirkt auch von innen: Gurgeln mit Tees hilft bei Schmerzen. Die entzündungshemmenden Kräuter im Tee sind wohltuend für den Hals. Frischer Ingwer ist bekannt für seine entzündungshemmenden Inhaltsstoffe. Einen Tee aus frisch geriebenem Ingwer mit ein paar Tropfen Zitrone und Honig ein paar Minuten ziehen lassen und schluckweise trinken. Die leichte Schärfe aus dem Ingwer wirkt lindernd auf Hals und Rachen. Tipp bei Schnupfen: Viele inhalieren bei verstopfter Nase. Der heiße Dampf lässt jedoch die Schleimhäute noch mehr anschwellen. Lieber eine Nasenspülung mit Kochsalzlösung machen. Dazu 2 Teelöffel Salz in 1 Liter warmem Wasser auflösen und mit einer Nasenspülkanne oder Nasendusche (erhältlich in Apotheken) bei geöffnetem Mund in ein Nasenloch einbringen. Die Lösung fließt durch das andere Nasenloch ab. Das befreit, reinigt und wirkt anti-bakteriell.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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