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früchtebrot mit weihnachtsdeko
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Früchtebrot Rezept - So einfach backen Sie die Weihnachtsleckerei

Früchtebrot, vielen auch als Christstollen oder Weihnachtsstollen bekannt, gehört für die meisten einfach zur Weihnachtszeit dazu. Dabei ist es hübsch anzuschauen und schmeckt besonders gut. Mit diesem Früchtebrot Rezept gelingt Ihnen das perfekte Früchtebrot im Handumdrehen.

Kleiner Exkurs: Warum Früchtebrot an Weihnachten?

Früchtebrot, oft auch in Form eines Christstollens zubereitet, ziert bei den meisten Haushalten an Weihnachten den gedeckten Tisch. Gern wird es als kleine Nascherei zwischendurch oder aber auch als Nachtisch serviert. Ursprünglich kommt das Früchtebrot und somit auch der Ursprung des konventionellen Früchtebrot Rezepts aus dem südlichen Teil Deutschlands, aber auch in österreichischen Gebieten und Südtirol wurde es ursprünglich zur Adventszeit gebacken. Anfänglich wurden Früchtebrot Rezepte noch mit getrockneten Birnen zubereitet, im Laufe der Zeit wurden dann weitere Früchte wie Datteln und Rosinen beigefügt. Das Einbacken von Früchten in das Brot hatte außerdem eine Konservierungsfunktion - sie blieben länger haltbar.

Das leckere Früchtebrot gehörte außerdem seit jeher zu traditionellen Brauchtümern der Adventszeit: Im Rahmen von Fruchtbarkeitsbräuchen in der Nacht des 30. November baten Männer mit dem Vortragen von Gedichten um Almosen bei der Bevölkerung - unter den Gaben an die Männer war auch das traditionelle Früchtebrot vertreten. 

Bei Ihnen darf das traditionelle Weihnachtsgebäck nicht auf dem Tisch fehlen? Dann geht's hier zum Rezept:

Früchtebrot Rezept: Diese Utensilien sollten Sie bereithalten

Früchtebrot Rezept: Zutaten

  1. 75 Gramm Butter oder Margarine (+ zusätzlich ein wenig zum Einfetten der Kastenform)
  2. 500 Gramm Trockenfrüchte Ihrer Wahl (Datteln, Rosinen, Aprikosen, Backpflaumen, Zitronat, Orangeat etc.)
  3. 100 Gramm Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln etc.)
  4. 200 Gramm Mehl (Weißmehl, Weizenvollkornmehl, Dinkelmehl o.Ä.)
  5. 1-2 TL Zimt
  6. 1-2 TL Lebkuchengewürz
  7. 1 EL Kakaopulver
  8. 1 TL Backpulver
  9. 1 Ei
  10. ggfs. etwas Puderzucker

Früchtebrot Rezept: So supereinfach geht's

  1. Fetten Sie zunächst die Kastenform gut ein, sodass das Früchtebrot beim Backen nicht an der Form kleben bleibt. Dazu eignet sich ein wenig Butter oder Margarine. 
  2. Nun geht's an den Teig: Dazu vermischen Sie im nächsten Schritt Butter (oder Margarine) mit Mehl, Ei Backpulver, Zimt, Lebkuchengewürz und dem Kakaopulver. Nehmen Sie sich am besten einen Handmixer oder einen Rührstab, um alles zu einer homogenen Masse zu vermischen. Rühren Sie so lang, bis der Teig frei von Klumpen ist. Nun sollten Sie den Teig ca. 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  3. Nehmen Sie sich nun den Mörser und zerkleinern die Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln oder für welche Nüsse Sie sich auch immer entschieden haben. Die Nüsse müssen dabei zwar nicht pulverisiert werden, aber grob zerkleinert, sodass Sie mundgerecht in das Früchtebrot passen.
  4. Hat der Teig etwa eine halbe Stunde geruht, können Sie nun die zerkleinerten Nüsse und die Trockenfrüchte in den Früchtebrot-Teig geben. Rühren Sie gut um, sodass alle Zutaten gleichmäßig in der Masse verteilt werden. 
  5. Nehmen Sie den fertigen Teig und geben Ihn langsam und gleichmäßig in die vorgefettete Kastenform. Ein Streichlöffel zum Backen kann dabei helfen, den Früchtebrot-Teig gleichmäßig zu verstreichen. So verhindern Sie, dass das Früchtebrot unterschiedlich stark an verschiedenen Stellen aufbackt. 
  6. Stellen Sie die Kastenform mit dem Teig in den vorgeheizten Backofen (200 Grad Ober- und Unterhitze, Umluft 180 Grad) und backen Sie das Früchtebrot 45-55 Minuten lang. Je nach dem wie knusprig es dann später sein soll, können Sie zwischendurch kontrollieren, wie das Früchtebrot im Ofen aussieht und es entsprechend drin lassen oder rausholen. 
  7. Am Ende können Sie das Früchtebrot noch mit ein wenig Puderzucker garnieren, falls Sie möchten. Dazu schmeckt eine leckere Tasse Glühwein.
Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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