Beim Rasieren geschnitten: SOS-Maßnahmen für kleine Schnittwunden
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Beim Rasieren geschnitten: SOS-Maßnahmen für kleine Schnittwunden

Weiche, glatte Haut nach dem Rasieren – das gelingt am besten mit richtig scharfen Klingen. Doch was hilft, wenn Sie sich daran geschnitten haben? Hier finden Sie die besten Soforthilfemaßnahmen für das Beauty-Malheur.

Wundversorgung: Schnitt säubern, Entzündung verhindern

Beim Rasieren sind Sie üblicherweise in einer relativ sauberen Umgebung – zum Beispiel unter der Dusche – sodass es reicht, die Schnittwunde mit Wasser auszuspülen. Die Verletzungen sind in der Regel nur oberflächlich und verheilen deshalb relativ schnell. Wenn Sie aber zu Pickeln und Entzündungen neigen, ist eine Wunddesinfektion auch bei einem kleinen Rasierunfall sinnvoll.

Aftershave nach der Gesichtsrasur ist der Klassiker schlechthin. Die alkoholhaltige Flüssigkeit desinfiziert und sorgt dafür, dass sich die Haut zusammenzieht. Das stillt die Blutung und schützt vor Entzündung. Doch ideal ist diese Methode nicht:

  • Das Duftwasser kann zu Hautreizungen führen. Insbesondere in empfindlichen Regionen wie dem Intimbereich hat es nichts zu suchen.
  • Wenn Sie unter Rasurbrand leiden oder sich beim Rasieren richtig geschnitten haben, brennt Aftershave schmerzhaft.

Ein Tipp für empfindliche Haut: Ein Schleimhautdesinfektionsmittel reduziert die Keime auf sanfte Weise. Anders als Aftershave oder Händedesinfektion brennt diese Desinfektion in offenen Wunden nicht.

Lippenbalsam: Versiegelt den Schnitt

Klingt vielleicht seltsam, funktioniert aber gut: Schmieren Sie etwas Lippenbalsam auf die Haut, wenn Sie sich beim Rasieren geschnitten haben. Der Balsam legt sich wie eine Art Pflaster darüber und verschließt die Wunde.

Lippenbalsam hilft, wenn man sich beim Rasieren geschnitten hat. 

Lippenbalsam hilft, wenn man sich beim Rasieren geschnitten hat. 

Statt Pflaster: Toilettenpapier bei Rasierschnitten

Sie sind in Eile, haben sich beim Rasieren geschnitten und es hört einfach nicht auf zu bluten. Dabei kommt es Ihnen doch jetzt auf jede Minute an. Wie gut, dass Sie den Pflasterersatz für Rasierschnitte im Bad stets griffbereit haben: Toilettenpapier. Die Anwendung ist simpel: 

  • Ein kleines Stück vom Toilettenpapier oder Papiertaschentuch abzupfen.
  • Papier auf die Wunde legen. 
  • Meistens hält der Fetzen nach kurzem Aufdrücken von selbst und saugt das Blut auf. 
  • Ist es nach ein paar Minuten geronnen, können Sie ihn vorsichtig abziehen. Passen Sie auf, dass sich die Wunde dabei nicht wieder öffnet.

Mit diesem Trick haben Sie die Wunde schnell versorgt und währenddessen die Hände frei für andere Dinge.

Papierfetzen sind als Erste-Hilfe-Maßnahme bei Rasierschnitten immer zur Hand. Vergessen Sie nicht, sie wieder abzunehmen, bevor Sie das Haus verlassen.

Papierfetzen sind als Erste-Hilfe-Maßnahme bei Rasierschnitten immer zur Hand. Vergessen Sie nicht, sie wieder abzunehmen, bevor Sie das Haus verlassen.

Alaun: Aluminiumsalz bei Rasierschnitten

Alaun gehört zu den ältesten Mitteln gegen kleinere Blutungen. Es ist eine spezielle Art von Aluminumsalz und besitzt eine Doppelfunktion: Das Mineral desinfiziert und sorgt dafür, dass sich die Haut zusammenzieht. So hört es schnell auf zu bluten. Im Barber-Shop oder in der Apotheke bekommen Sie Alaun als kleinen Block oder handlichen Stift.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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