Entgiften mit dem Detox-Pflaster
© Wojciech Kozielczyk/iStock/Getty Images Plus
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Entgiften mit dem Detox-Pflaster

Die Füße spielen beim Entgiften eine zentrale Rolle. Das hat schon die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gewusst und sich nicht nur alleine auf Fußbäder verlassen. Aus dem Reich der Mitte stammt die Idee, auf die Fußsohlen Detoxpflaster aufzutragen. Dies sind mit besonderen Stoffen angereicherte Vitalpflaster. Doch was bewirken diese Pflaster genau?

Die Füße sind ein Entgiftungszentrum

Falsche Ernährung, Stress, Umweltgifte - es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen, dass sich Giftstoffe im Körper ansammeln. Nach und nach mehren sich die Zeichen, dass es dem Organismus zu viel wird. Es kommt zu unreiner Haut, Gewichtszunahme, Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, Dauermüdigkeit und vielen anderen Symptomen. Um den Körper im Rahmen einer Detox-Kur von den abgelagerten Giften zu befreien, können Pflaster eingesetzt werden. Diese Detox-Pflaster müssen Sie sich wie Pads vorstellen, die mit verschiedenen pflanzlichen Substanzen angereichert sind. Diese Pflaster werden auf die Fußsohlen geklebt. Denn die Fußsolhen gelten in China traditionell als "zweites Herz", beziehungsweise der Spiegel des Körpers. Alle Organe sind auf den Fußsohlen mit Reflexpunkten versehen. Wird das Fußpflaster aufgeklebt, können die einzelnen Organe unmittelbar beeinflusst und somit zum Entgiften angeregt werden. Hinzu kommt, dass unter den Füßen nahezu 2000 Poren sitzen, durch die Schadstoffe sowie Säuren abgegeben werden können.

 

In den Detox-Pflastern sind ausschließlich natürliche Wirkstoffe enthalten

Detoxpflaster werden über Nacht getragen und nach acht, spätestens jedoch zwölf Stunden wieder abgenommen. Wenn die Pflaster sich verfärbt haben, dürfen Sie nicht erschrecken. Je mehr, desto besser. Denn das bedeutet, dass jede Menge Giftstoffe aus Ihrem Körper gezogen wurden. Doch was steckt in den Pflastern drin? Die Fußpflaster nutzen diverse natürliche Wirkstoffe, die den Detoxprozess beschleunigen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Bambusessig: Bambusessig entwickelt während seines Reifeprozesses rund 500 verschiedene Polyphenole, die, einmal in den Blutkreislauf gelangt, dort als hoch effektives Antioxidans wirken.
  • Eichenessig: Der aus asiatischem Eichenholz gewonnene Essig entzieht dem Körper Schweiß, was dabei hilft, Stoffwechselschlacken schneller aus dem Organismus abzutransportieren.
  • Eukalyptus: Das ätherische Öl wirkt entzündungshemmend und antimikrobiell, was der Entschlackung des Körpers zugutekommt.
  • Ginseng: Die asiatische Heilpflanze mit langer Tradition wirkt belebend und regt den Stoffwechsel an. In Ginseng sind zudem Saponine enthalten, die entwässern.
  • Turmalin: Der Heilstein Turmalin in pulverisierter Form ist Bestandteil der Pflaster und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus. 

 

Wie Sie Detox-Pflaster anwenden

Die Detox-Pflaster bestehen ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen, weshalb sie keinerlei Nebenwirkungen haben. Die Anwendung gestaltet sich unkompliziert, am besten ziehen Sie Socken darüber, damit sich über Nacht das Pflaster nicht ablöst. Sie verwenden die Detoxpflaster so lange, bis sich keine Verfärbungen mehr beim Abziehen zeigen. Das ist kein billiges Vergnügen, da täglich ein neues Produkt aufgeklebt werden muss. Sie sollten daher immer die Preise der einzelnen Hersteller vergleichen. Ein Pflaster alleine macht noch keine Entgiftung. Sie sollten daher die Fußpflaster immer nur parallel zu anderen Detoxmaßnahmen verwenden.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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