Dr. House & Co.: Welcher Fernseharzt löst welches Problem?
© MongkolChuewong/iStock/Thinkstock
(0)

Dr. House & Co.: Welcher Fernseharzt löst welches Problem?

Nicht immer haben Ärzte genug Zeit für ein offenes Ohr für ihre Patienten. Dann wünscht man sich doch einen dieser Vorzeige-Mediziner aus den TV-Serien. Wir sagen Ihnen, an welchen Fernseharzt Sie sich bei welchem Leiden wenden sollten.

Vorzeige-Ärzte: Zu schön, um wahr zu sein?

Der Zahnarzt hat Ihre Angst vor der Behandlung wieder einmal ignoriert und den Bohrer mit wenig Feingefühl wie einen Presslufthammer angesetzt? Ihr Hausarzt hat Sie nach zehn Minuten halbherziger Untersuchung in der Praxis wieder nach Hause geschickt und Ihre Sorgen nicht ernst genommen?

Wie anders – und besser – würden es doch die Vorzeige-Doktoren aus den vielen Arztserien machen. Welcher Fernseharzt die beste Lösung für welches Problem hat, erfahren Sie hier.

1. Empathie und Humor garantiert: J. D. aus “Scrubs”

Sie wünschen sich einen Arzt mit viel Herz und Verstand? Dann wäre Dr. John Dorian, kurz J. D. genannt, genau der richtige Mediziner für Sie! Die Comedy-Serie “Scrubs” begleitet den jungen Internisten bei seinem beruflichen Werdegang im Sacred Heart Hospital.

Gemeinsam mit seinem besten Freund und Kollegen, dem Chirurgen Chris Turk, sorgt er für ordentlich Wirbel im Krankenhaus. Ob verrückte Wetten oder lustige Streiche, nichts ist den beiden zu peinlich. Gleichzeitig gehen sie aber sehr verständnisvoll und herzlich mit ihren Patienten um, nehmen ihnen die Angst und bauen nicht selten eine persönliche Beziehung zu ihnen auf.

2. Diagnostiziert seltene Krankheitsbilder: “Dr. House”

Sie haben ein Leiden, das bislang kein Arzt richtig diagnostizieren konnte? Dr. House aus der gleichnamigen TV-Serie wäre dazu in der Lage! Dank seines Gespürs für ungewöhnliche Krankheitsbilder hat er schon vielen Patienten geholfen.

Diese müssen allerdings mit seinem streitbaren Charakter klarkommen. Denn der Spezialist für Infektionskrankheiten mit dem Gehstock kann ganz schön respektlos, ungehobelt und boshaft sein. In den USA hat er sogar den Begriff “Houseism” geprägt. Dieser wird verwendet, um zynische Äußerungen gepaart mit schwarzem Humor zu beschreiben, die zu verblüffenden Ergebnissen führen.

3. Was fürs Auge: Das Ärzte-Team aus “Grey’s  Anatomy”

Die Ärzte aus “Grey’s Anatomy”, inklusive der Protagonistin Meredith Grey, sind jung, attraktiv und ehrgeizig. Die Serie verfolgt nicht nur ihre Karriere am Seattle Grace Hospital, sondern auch ihre private Entwicklung: Affären, Beziehungen und Trennungen sind ebenfalls fester Bestandteil.

Trotz persönlicher Tiefschläge arbeiten Grey und ihre Kollegen professionell und bringen dem Zuschauer den Alltag im Krankenhaus realistisch nahe.

4. Für Privatpatienten: Addison Montgomery aus “Private Practice”

Die Gynäkologin Addison Montgomery ist Fans bereits aus “Grey’s Anatomy” bekannt. Nachdem sie das Krankenhaus – und die Serie – verlassen hat, hat sie mit “Private Practice” ihren eigenen Ableger bekommen.

In einer privaten Praxis in Los Angeles kümmert sie sich nun um Schwangerschaften, Kinderwunsch und Frauenleiden. Auch hier liegt der Fokus zusätzlich auf dem Privatleben der Ärzte.

5. Experten für Facelifting: Die Ärzte aus “Nip/Tuck”

Die Schönheitschirurgen Sean McNamara und Christian Troy sind ein ungleiches Paar. Der eine ist (unglücklich) verheiratet und hat eine Familie, der andere ist beziehungsunfähig und nur auf das schnelle Abenteuer aus. Zum Glück wissen ihre Patienten nichts von den privaten Dramen, wenn sie sich auf den OP-Tisch begeben.

6. Vorzeige-Kinderarzt: Doug Ross aus “Emergency Room”

Erinnern Sie sich noch daran, dass George Clooney einst in der Rolle des Doug Ross bei “Emergency Room” mitgespielt hat? Als humorvoller Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin aber auch als Frauenheld prägte er die Serie.

Die Krankenhausvorschriften hat er dagegen nicht immer ganz genau genommen. Vielleicht ein Grund, die alten “ER”-Staffeln mal wieder aus dem Schrank hervorzuholen?

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
Wie finden Sie diesen Artikel?