Weichkäse wird bei einer Laktoseintoleranz schlechter vertragen als gereifter Käse.
Nahrungsmittelunverträglichkeit •

Laktoseintoleranz: 4 mögliche Symptome

Eine Laktoseintoleranz wird meist von unterschiedlichen Symptomen begleitet. Wenn Sie bei sich selbst eine Laktoseintoleranz vermuten, kann Ihnen die folgende Auflistung helfen, typische Symptome zu erkennen.

Üblicherweise treten bei einer Laktoseintoleranz die Beschwerden etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Verzehr von Lebensmitteln, die Milchzucker (Laktose) enthalten, auf. Bei manchen Betroffenen machen sich die Symptome aber auch erst mehrere Stunden später bemerkbar. Abhängig ist das unter anderem von der aufgenommenen Laktose-Menge sowie der persönlichen Laktase-Aktivität.

1. Blähungen

Nach dem Verzehr laktosehaltiger Lebensmittel bilden sich Methan und Kohlenstoffdioxid im Darm. Der Darm dehnt sich, es entstehen bei manchen Betroffenen bereits nach einigen Minuten schmerzhafte Blähungen.

2. Durchfall

Wenn Sielaktoseintolerant sind, ist der Abbau des Milchzuckers im Dickdarm gestört. Es bilden sich Milchsäure sowie unterschiedliche Fettsäuren. Diese ziehen Wasser in den Darm. Der Stuhl wird flüssiger und es kann zu Durchfall kommen.

3. Verstopfung

Neben Durchfall kann auch Verstopfung eines der Symptome einer Laktoseunverträglichkeit sein. Dies ist dann der Fall, wenn beim Abbau der Laktose sehr viel Methan entsteht. Das Gas behindert die Arbeit des Darms und bedingt damit die Verstopfung.

4. Unwohlsein

Doch nicht nur Probleme im Verdauungstrakt können auf eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker hinweisen. Möglich sind auch andere Symptome wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, allgemeine Abgeschlagenheit und Probleme mit der Haut.

 

Tipp: Vermuten Sie bei sich eine Laktoseintoleranz? Dann sollten Sie unbedingt einen Hausarzt aufsuchen. Dieser kann eine gesicherte Diagnose stellen und das weitere Vorgehen mit Ihnen planen.

 

 

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Franziska Studtfeld
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