Darmkrebs •

Darmkrebs: 5 häufige Symptome

Darmkrebs macht sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar. Keine der hier aufgelisteten körperlichen Beschwerden weist jedoch zwingend auf einen Tumor hin. Zur Sicherheit sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich feststellen. Dies ist besonders dann ratsam, wenn die Probleme über einen längeren Zeitraum anhalten oder regelmäßig wiederkehren.

1. Veränderungen im Stuhl

Sehr häufiger Stuhlgang sowie Stuhl, der dünn wie ein Bleistift ist, sind mögliche Symptome für Darmkrebs. Auch Blut oder Schleim im Stuhl sowie Stuhl, der ausgesprochen schlecht riecht, können auf die Krebserkrankung hinweisen. Schließlich können auch Schmerzen beim Stuhlgang zu den Anzeichen für Darmkrebs gehören.

2. Probleme bei der Verdauung

Mögliche Symptome von Darmkrebs sind aber auch verschiedene Verdauungsbeschwerden. Durchfall und Verstopfung können sich beispielsweise rasch abwechseln. Wer Probleme mit der Verdauung hat, sollte die Ursache von einem Arzt abklären lassen.

3. Blähungen

Darmkrebs zeigt sich häufig durch starke Blähungen sowie Geräusche im Darm. Im Zuge der Blähungen ist auch der ungewollte Abgang von Stuhl, Schleim oder Blut möglich. Blut im Stuhl ist ein ernstes Symptom und muss immer mit einem Arzt abgeklärt werden

4. Probleme im Bauchbereich

Krampfartige Bauchschmerzen können ebenfalls ein Symptom von Darmkrebs sein. Auch wiederholt auftretende Übelkeit ohne erkennbaren Grund sowie ein Völlegefühl, obwohl nur wenig gegessen wurde, sind eventuell Darmkrebsbeschwerden.

5. Beschwerden außerhalb des Verdauungstraktes

Ein Tumor im Darm wird oft von Blutarmut begleitet, die die Betroffenen müde und blass erscheinen lässt. Auch ein sonst unerklärlicher Gewichtsverlust ist möglich.

Im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms können sich Frauen und Männer ab 50 Jahren in Deutschland regelmäßig auf Darmkrebs untersuchen lassen. Die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen. Wer eines oder mehrere Symptome an sich entdeckt, sollte diese aber unabhängig vom Alter grundsätzlich von einem Arzt abklären lassen.

 

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Gisèle Schneider
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