Hausmittel gegen Blähungen: Drei Gewürze, die helfen
Blähungen •

Hausmittel gegen Blähungen: 3 Lebensmittel, die helfen

Nach dem Essen das Gefecht: Ihr Bauch rumort, Blähungen quälen den Darm. Einfache Hausmittel können den peinlichen Gasen jedoch sprichwörtlich die Luft rausnehmen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Eines vorweg: Häufige Blähungen, auch bekannt als Flatulenz, sind nicht selten ein Indiz für eine Erkrankung. So kann sich zum Beispiel eine Lebensmittelallergie oder ein Reizdarm äußern. Hausmittel können das Symptom zwar lindern, doch sollten Sie bei länger anhaltenden Beschwerden die Ursache mithilfe eines Arztes abklären. Nur dann lässt sich die Gasbildung optimal therapieren.

Darüber hinaus wirken einige Nahrungsmittel besonders blähend. Dazu zählen beispielsweise Kohl, besonders süße, scharfe oder fettige Speisen sowie Hülsenfrüchte. Wenn Sie eine empfindliche Verdauung haben, aber auf Ihre Lieblingsgerichte nicht verzichten wollen, können Sie bestimmte Hausmittel gegen Blähungen in Ihre Speisen integrieren.

Kümmel und Anis beruhigen den Darm

Kümmel erleichtert die Verdauung. Damit ist die Arzneipflanze prädestiniert als Hausmittel gegen Blähungen. Wichtig: Verwenden Sie ganze Kümmelkörner, um Ihrem Darm Gutes zu tun. Die Körner fügen Sie entweder Ihren Speisen hinzu oder Sie bereiten einen Kümmeltee zu. Regelmäßig konsumiert soll das Heißgetränk unter anderem die Magensäureproduktion stimulieren. Die Zubereitung des Tees ist simpel: Lassen Sie etwa fünf Gramm Kümmelsamen in circa 250 Milliliter gekochtem Wasser ziehen.

Kurkuma unterstützt die Fettverdauung

Kurkuma gibt der Gewürzmischung Curry die leuchtend gelbe Farbe. Was viele nicht wissen: Die auch als Gelbwurzel bekannte Pflanze ist ein bewährtes Hausmittel gegen Blähungen. Dafür sorgen ihre Inhaltsstoffe, die die Leber dazu anregen sollen, mehr Gallensäure zu produzieren und so letztlich Fett verdaulicher machen.

Wie Kümmel können Sie auch Kurkuma als Tee verwenden, um von der wohltuenden Wirkung der Hausmittel zu profitieren. Dafür überbrühen Sie ganz einfach einen Teelöffel des Heilmittels mit einer Tasse kochendem Wasser und lassen die Mischung etwa fünf Minuten abgedeckt ziehen. Trinken Sie den Tee am besten vor den Mahlzeiten. Übertreiben Sie es allerdings nicht, da eine häufige Anwendung Magenbeschwerden zur Folge haben kann.

Kurkuma wirkt sich positiv auf die Verdauung aus – mattilda / Fotolia

Ingwer lindert Blähungen

Auch Ingwer verschafft Abhilfe, wenn Sie unter Blähungen leiden. Darüber hinaus fördert die Wurzel die Durchblutung, wirkt desinfizierend und hilft gegen Übelkeit – auch Reiseübelkeit. Zur Anwendung: Kochen Sie gleich mit Ingwerpulver oder kauen Sie nach jeder Mahlzeit auf einer kleinen Scheibe des Hausmittels. Da Ingwer recht scharf ist, schmeckt das aber nicht jedem.

Alternativ können Sie einen Ingwertee kochen: Schneiden Sie einige dünne Scheiben der Wurzel und überbrühen Sie diese mit einer Tasse Wasser. Je länger das Gemisch zieht, desto intensiver ist der Geschmack. Die Schale kann dabei übrigens an der Knolle dranbleiben – unter ihr befinden sich viele wertvolle Inhaltsstoffe.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Gisèle Schneider
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