7 Anzeichen, dass Sie schlauer sind als der Durchschnitt
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7 Anzeichen, dass Sie schlauer sind als der Durchschnitt

Die Intelligenz eines Menschen zeigt sich auf den ersten Blick nur selten. Daher werden in unserer Gesellschaft oft „handfeste Beweise“ wie Schulzeugnisse oder akademische Abschlüsse gefordert. Doch auch diese sind nur Anhaltspunkte, denn die Intelligenz eines Menschen zeigt sich nicht nur durch den Abiturschnitt oder einen Doktortitel, sondern auch durch kleine Indizien und Verhaltensweisen, die die Intelligenz wiederspiegeln. Und was ist mit Ihnen? Kann Ihr IQ locker mit dem Durchschnitt mithalten oder sind Sie vielleicht sogar überdurchschnittlich schlau? Hier erfahren Sie, welche Indizien darauf hindeuten, dass Sie zur Gruppe der Superschlauen gehören. Sie werden überrascht sein, denn einige davon können Sie sogar selbst aktiv beeinflussen.

 

Indizien für Intelligenz


Neben der einflussreichen Genetik spielen laut zahlreichen Studien auch einige weitere Faktoren eine Rolle, die Einfluss auf die Intelligenz eines Menschen haben. Doch dies gilt auch umgekehrt, denn ein unterschiedlich hoher IQ wirkt sich auch unterschiedlich auf das menschliche Verhalten und Gewohnheiten aus, was wiederum zu typischen Verhaltensweisen führt. Doch was sind konkrete Indizien, die dafür sprechen, dass Sie intelligenter sind als der Durchschnitt? Nachfolgend finden Sie die sieben auskunftsreichsten Erkennungsmerkmale, die als Hinweis für erhöhte Intelligenz dienen.


Indiz Nr. 1: Sie sind das älteste Kind


Erstgeborne Kinder sind häufig schlauer als ihre jüngeren Geschwister. Jedoch gibt es hierfür keine genetischen Gründe, sondern viel mehr psychologische, die den IQ der Älteren höher werden lassen. So bauen die älteren Kinder meist eine engere Beziehung zu ihren Eltern auf und übernehmen schnell Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Indem sie ihnen Dinge beibringen, die sie selbst schon können und sie somit „lehren“ etwas zu tun, profitieren sie selbst am meisten von dieser „Lehrerrolle“ und steigern ihre eigenen Fähigkeiten und Intelligenz.


Indiz Nr. 2: Sie haben als Kind ein Instrument gelernt


Musik bildet und hilft dem Gehirn des Kindes gleich mehrfach in seiner Entwicklung. 2011 zeigte eine kanadische Studie, dass die verbale Intelligenz unter vier- bis sechsjährigen nur einen Monat nach Beginn des Musikunterrichts deutlich anstieg. Die Kinder schulen mit dem Musikunterricht demnach nicht nur ihre Finger und ihr Gehör, sondern auch ihr Gehirn. Diejenigen, die am Musikunterricht teilnahmen, bekamen so nach einigen Monaten einen regelrechten IQ-Schub im Vergleich zu anderen Kindern, die stattdessen Theaterunterricht oder gar keine Zusatzstunden machten.


Indiz Nr. 3: Sie sind groß


2009 zeigte eine Studie der Princeton University, dass große Kinder bei Leistungstests besser abschnitten. Darüber hinaus hätten die Kinder mit den besseren Ergebnissen auch frühere Wachstumsschübe gehabt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch Größe ein Indikator für bessere kognitive Leistungskraft ist.


Indiz Nr. 4: Sie rauchen nicht


Glückwunsch! Sie werden nicht nur länger leben, Sie sind darüber hinaus auch schlau. Eine israelische Studie aus dem Jahr 2010 verglich rund 20.000 junge Männer im Hinblick auf deren IQ und Rauchgewohnheiten. Das Ergebnis: 18- bis 21-jährige Raucher hatten im Schnitt einen IQ von 94, der IQ der nichtrauchenden Versuchspersonen lag bei 101. Wer pro Tag mehr als eine Packung Zigaretten rauchte, kam sogar nur auf einen durchschnittlichen IQ von 90. Selbst bei untersuchten Geschwistern und Zwillingen war der Nichtraucher in der Regel cleverer als sein rauchender Bruder.


Indiz Nr. 5: Sie haben eine Katze


Sie mögen Katzen lieber als Hunde? Prima, denn was die Intelligenz anbelangt, scheinen die Katzenbesitzer vorn zu liegen. Zumindest besagt das eine Studie aus Wisconsin aus dem Jahr 2014. Demnach sind Katzenbesitzer im Durchschnitt klüger als Hundebesitzer. Laut Meinung der amerikanischen Wissenschaftler hängt das mit einer bestimmten Charaktereigenschaft zusammen: Hundebesitzer sind extrovertiert, während Katzenfans eher introvertiert sind. Während die einen kommunikativer und unternehmungslustiger sind (schließlich sind sie regelmäßig mit ihrem Vierbeiner an der frischen Luft), sitzen die anderen lieber Zuhause, lesen ein Buch oder surfen im Internet. Katzenmenschen sind demnach auch sensibler – und eben intelligenter.


Indiz Nr. 6: Sie wurden gestillt


Stillen steigert den IQ um durchschnittlich sieben IQ-Punkte, vorausgesetzt es ist ein bestimmtes Gen vorhanden. Zu dieser Erkenntnis kamen 2007 Wissenschaftler, die mehr als 3.000 Kinder in Großbritannien und Neuseeland untersuchten. Der Unterschied zwischen gestillten Kindern und denjenigen, die mit der Flasche gefüttert wurden, lag bei rund sieben IQ-Punkten. Dafür braucht es allerdings gute Gene, denn die schlausten dieser Kinder hatten eine besondere Version des FADS2-Genoms. Dieses Gen ist mutmaßlich dafür verantwortlich, Stoffe aus der Muttermilch zu verarbeiten und fördert so die Hirnentwicklung. Ohne dieses Gen nutzt allerdings das ganze Stillen nichts – zumindest was die Intelligenz des Kindes anbelangt.


Indiz Nr. 7: Sie sind Linkshänder


Linkshänder sind klüger als Rechtshänder, das belegen neuere Untersuchungen. Die Erklärung ist ganz einfach: Für Linkshänder ist es als Kind schwieriger, sich an ihre Umwelt zu gewöhnen, da diese komplett auf Rechtshänder ausgelegt ist. Das fördert deren kreatives Denken und das wiederum die allgemeine Intelligenz. Übrigens auch ein Grund, weshalb Linkshänder überproportional in den Bereichen Architektur und Musik vertreten sind.


Selbstverständlich handelt es sich bei den eben genannten Indizien lediglich um einige Anhaltspunkte, die für einen höheren Intelligenzquotienten sprechen und sicherlich wird diese Liste im Laufe der nächsten Jahre aufgrund weiterer Studien ergänzt werden. Verzagen Sie also nicht, wenn vielleicht nur wenige dieser Merkmale auf Sie zutreffen, denn wahre Intelligenz ist von sehr vielen verschiedenen genetischen und anderweitigen Faktoren abhängig. Und vergessen Sie eines nicht: Man lernt nie aus. Warum nehmen Sie sich also heute Abend nicht mal ein interessantes Buch mit aufs Sofa, anstatt den Fernseher anzuschalten?

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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