Sich richtig reinhängen

Eines habe ich vielen anderen Menschen voraus: ich habe sehr viele Anhänger. Und zwar große, kleine, solche mit hoher Bordwand oder ganz flache, mit Kastenaufbau oder mit einer Plane, zum Transport von wertvollen Oldtimern oder mit Verlade-Rampe für Baumaschinen. Alle Arten von Anhängern werden bei uns verkauft, gewartet, repariert und manchmal auch gebaut. Dabei vertreten wir nicht nur den Hersteller Westfalia, sondern haben auch das Patent für die noch heute üblichen Anhänger-Kupplungen entwickelt. Als mein Vater 1963 die Firma übernahm, war es nahezu ein reiner Familien-Betrieb, auch ich musste als Kind schon kräftig mit anpacken. Ich erlernte sowohl den kaufmännischen als auch den technischen Beruf. Das wurde unvermittelt wichtig, als ich 1982 mit meinen gerade mal 30 Jahren die Firma nach dem Herzinfarkt meines Vaters übernehmen musste.

Inzwischen haben sich die Anforderungen verändert. In den 90er waren eher Wohnmobile und die entsprechenden Aufbauten gefragt, z.B. für die Volkswagen-T3-Bullies, von denen es nach der Wende in West-Berliner Beständen tausende gab. Heute bauen wir vor allem maßgeschneiderte Spezial-Anhänger. Bei der Fortentwicklung der Firma habe ich viel Engagement und frische Ideen eingebracht für die jeweils aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Anhänger, Anhänger-Kupplungen und Fahrrad-Träger-Systemen.Inzwischen haben wir eine führende Position unter allen Unternehmen, die sich europaweit mit Anhängern beschäftigen und wachsen auch aktuell stetig weiter. Und ich habe mit Jürgen jemanden in der Geschäftsleitung, der sich genauso reinhängt wie ich – damit das Anhänger-Geschäft auch in Zukunft gut aufgestellt ist.