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Montag 12:00 - 19:00
Donnerstag 12:00 - 19:00
Freitag 12:00 - 19:00
Samstag 12:00 - 19:00
Sonntag 12:00 - 19:00

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  • 4.0
    via Golocal grubmard grubmard 18.06.2019

    Im Berliner Multi-Kulti-Stadtteil Kreuzberg vermutet man so einiges, aber einen Museumsstandort wohl eher weniger. Und doch hat sich in einer Etage eines alten Fabrikgebäudes in der Oranienstraße eine bemerkenswerte Sammlung etabliert: Das „Museum der Dinge“ des Werkbundarchivs. Erreichbar ist das Museum ua. mit der U-Bahn vom U-Bahnhof Kottbuser Tor und einem etwa 400 m weiten Fußmarsch über die Adalbertstraße zur Oranienstraße. Die Gegend ist allerdings ziemlich abschreckend – ich möchte da nicht mal tot an der Laterne hängen … Wegen der in der Innenstadt grundsätzlich angespannten Parkplatzsituation würde ich von einer Anreise mit dem PKW eher abraten. Das Museum selbst befindet sich in der 3. Etage des Seitenflügels einer ehemaligen Fabrik und ist übers Treppenhaus bzw. barrierefrei mit dem Fahrstuhl im Vorderhaus erreichbar. Der Hinweis zum Museum an der Tordurchfahrt ist eher unauffällig. Der Eintritt beträgt 6 €uro (Stand 2019 / Ermäßigung möglich). Am Eingang befindet sich der Kassenbereich mit Museumsshop, der viele, meist nicht ganz billige Souvenirs und Infomaterialen (z.B. Bücher) anbietet. Es schließen sich die Ausstellungsräume mit zahlreichen Vitrinen an. Hier werden Exponate gezeigt, die aus dem Fundus des 1973 gegründeten Werkbundarchivs stammen. Das von einem Verein getragene Archiv ist sozusagen das Schaufenster des 1907 gegründeten „Deutschen Werkbunds“. Gezeigt werden keine großen Kunstwerke mit Weltruhm sondern eher banale Dinge aus dem täglichen Leben, wie wir sie mehr oder weniger alle kennen, schon mal in der Hand hatten und benutzt haben oder immer noch benutzen. Die Ausstellung ist grob gegliedert in die Zeit vor 1914, den 1. Weltkrieg, die Zeit nach dem 1. großen Weltenbrand bis 1933, die NS-Zeit und dem nächsten großen Weltenbrand, die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, die Zeit der beiden deutschen Staaten ab 1949 sowie die Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. Gezeigt werden Gegenstände des täglichen Lebens aus der allgemeinen Industrieproduktion, wie z.B. Haushaltsgegenstände, Geschirr, Möbel, Haushaltstechnik, Heimelektronik, Spielzeug, Deko und und und …. Vieles hat man selbst genutzt, kennt es aus den Haushalten von Eltern und Großeltern und wundert sich mitunter, wie alt manche Formen bereits sind und die sich auf Grund ihrer Zweckmäßigkeit jahrzehntelang am Markt halten bzw. gehalten haben. Interessant ist auch zu sehen, wie die jeweiligen ideologischen Zustände in Deutschland sich in den Exponaten widerspiegeln. Besonders offensichtlich ist dies wegen der verwendeten Symbole in der NS- und der DDR-Zeit. Interessant ist auch der Einfallsreichtum in der Mangelzeit nach 1945. Zwar wurden keine Schwerter zu Pflugscharen gemacht, aber ua. Stahlhelme zu Nachtöpfen, Kochtöpfen und Sieben …. Man findet hochwertige Radios und Fernseher genauso wie banale Plastelöffel oder das sich ewig verbiegende DDR-Aluminium-Besteck. Auch heute kurios anmutendes ist zu finden, wie z.B. einen Scheidenspüler als frühe Form der „Pille danach“ oder polizeilich zugelassene Milchprüfer, denn bei der damals noch lose verkauften Milch musste geprüft werden, ob Milchpanscher am Werk waren oder die allseits beliebten Köpfe kommunistischer Führer – Raumschmuck vieler DDR-Amtsstuben und –dienstzimmer. Es gibt zwar einige Infotafeln in der Ausstellung, aber da es sich um eine Depotausstellung handelt sind nicht alle Exponate benannt und beschrieben. Aber vieles erklärt sich ohnehin von selbst. Fazit: sehr interessantes und sehenswertes Museum.

  • 5.0
    via Golocal Schlorrndorf Schlorrndorf 13.05.2013

    Ein tolles Museum über Design, Alltagskunst und Alltagskitsch, vor allem des 20. Jahrhunderts. Der Vorraum ist gleichzeitig Verkaufsausstellung, hier findet man wunderschöne Geschenke für Designfans und solche, die es werden wollen. Das Museum selbst ist ungewöhnlich aufgebaut, nämlich weder thematisch noch streng chronologisch, sondern es besteht aus vielen originell befüllten, scheinbar willkürlich angeordneten Vitrinen und Ausstellungsebenen. Tatsächlich ist die Anordnung sehr gut durchdacht. In mehreren Räumen findet sich ein repräsentativer Querschnitt durch die Welt der Dinge: praktische, unpraktische, herrliche, unsägliche, schlichte und verschnörkelte. Hier liegt das Erhabene und das Lächerliche dicht nebeneinander. Vieles kennt man, manches benutzt man, oder man verbindet Erinnerungen damit. So ging es mir mit Spielzeug, Küchengeräten und Einrichtungsgegenständen aus meiner Kindheit, die ich hier unerwartet wiederfand. Ein merkwürdiges Gefühl, diese alltäglichen Dinge in einem Museum zu sehen! Es gibt so viel im Museum der Dinge zu entdecken, dass mit einem Besuch nur ein geringer Teil der Sammlung besichtigt werden kann. Schon die Webseite ist eine passende Einstimmung: Sie wirkt unglaublich liebevoll gestaltet, ist dabei durchaus anspruchsvoll und macht richtig Lust auf einen Museumsbesuch. Unter anderem erfährt man, dass man "Dingpfleger" werden kann. Na, wie wär's? Die Räume liegen etwas versteckt in einer alten Kreuzberger Fabriketage an der zurzeit angesagten Oranienstraße. Man kann also den Museumsbesuch prima mit einem Einkaufsbummel kombinieren oder mit einem guten Essen in einem der zahlreichen Restaurants der Umgebung. Aktueller Tipp: Ab 15. Mai 2013 ist die unfassbar gute, interessante und hammerhart witzige Ausstellung "Böse Dinge" in Hamburg zu Gast. Unbedingt hingehen! Vielleicht trefft ihr dort mein chinesisches Porzellanbärchen-Orchester, das ich auf besonderen Wunsch der Museumsorganisatoren seinerzeit nicht zerstört habe - es gab prachtvolle Ding-Zerkleinerer - sondern dem Museum überlassen habe. Ein Wunderwerk des Kitsches!

Branche

Museen
Letzte Aktualisierung am 12.02.2019
Aktuelle Informationen für Museum der Dinge wurden am 12.02.2019 eingefügt. Wenn Sie helfen möchten, die Firmeninformationen auf gelbeseiten.de auf dem aktuellen Stand zu halten, nutzen Sie einfach die Funktion
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