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Videoverleih gestern und heute

Der Gang zur Videothek wird aussterben - Videoverleih ist heute mehr als Datenträger holen zu gehen

Die gute, alte Videothek ist am Aussterben. Mit der Erfindung der Magnetband-Videokassette waren Videotheken - zunächst hauptsächlich als Lieferant erotischer Filme - schnell populär geworden. Mit der Ausbreitung und Standardisierung der Videoabspiel- und Aufzeichnungsgeräte in die Wohnzimmer wuchs der Bedarf an Filmen. Der Videoverleih griff um sich, die Videothekenketten breiteten sich über Städte und Dörfer aus. Endgültig aus der Schmuddelecke kamen die Videoverleih-Shops dank des Disney-Konzerns, der eine große Zahl von simplen Spiel- und Trickfilmen ohne Ecken und Kanten
auf den Markt warf, die in jeder noch so konservativen ethnischen oder religiösen Gruppe angeschaut werden konnten. Nun begann das Videoschauen das Fernsehen zu ersetzen. Mit der Zeit wurden die Videotheken immer größere Geschäfte, die neben dem Videoverleih auch Knabberzeugs, Softdrinks, Bier, Wodka und Zigaretten umsetzten. Heute, in Zeiten von Satellitenfernsehen mit mehreren hundert Kanälen und digitalen Videotheken, die via Internet Filme direkt in die Set-Top-Box laden, halten sich viele der ehemaligen Videoverleih-Läden mit dem Verleih von Computerspielen über Wasser.
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