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Das Verkehrsrecht

Das Verkehrsrecht und seine Facetten

Das Verkehrsrecht ist ein Teil des Verkehrswesens, das sämtliche Rechtsnormen umfasst, die den Verkehr betreffen. Unter Verkehr versteht man in diesem Sinne die Ortsveränderung von Personen und Gütern. Das Verkehrsrecht, welches eine einwandfrei ablaufende Verkehrsinfrastruktur ermöglicht, gehört zu den Aufgaben der Verkehrspolitik. Das Verkehrsrecht findet im Privatrecht und im öffentlichen Recht Anwendung und ist daher gut voneinander zu trennen. Im Öffentlichen Recht ist das Verkehrsrecht im Verkehrsverwaltungsrecht von großer Bedeutung. Das Verwaltungsverkehrsrecht beinhaltet beispielsweise den Entzug oder die Erteilung der Fahrerlaubnis sowie den Bereich des Verkehrsstraf- und- Bußgeldrechts. Das Letztere findet Anwendung, wenn eine Verwarngebühr wegen eines Parkverstoßes fällig wird. Im Privatrecht wird das Verkehrsrecht zwischen Verkehrsvertragsrecht und Verkehrshaftungsrecht unterschieden. Als Paradebeispiel kann für das Verkehrsvertragsrecht der Frachtvertrag, sowie für das Verkehrshaftungsrecht der Schadensersatz bei Verletzung der Verkehrsvorschriften, genannt werden.Des Weiteren kann das Verkehrsrecht noch in allgemeines Verkehrsrecht und besonderes Verkehrsrecht gepalten werden. Unter das besondere Straßenverkehrsrecht fallen beispielsweise der Straßenverkehr,
Schienenverkehr, Wasserverkehr und Luftverkehr sowie das Seerecht. Der häufigste Anwendungsbereich des Besonderen Verkehrsrechts ist der Straßenverkehr. Unterpunkte des Straßenverkehrsrechts sind beispielsweise das Verkehrszivilrecht oder Verkehrsstrafrecht. Das Verkehrszivilrecht beschäftigt sich mit der Haftung bei Verkehrsunfällen oder dem Kauf bzw. die Reparatur von Fahrzeugen. Im Verkehrsstrafrecht werden Ordnungswidrigkeiten behandelt. Als Regelungsmaterie greifen die Straßenverkehrsbehörde und das Ordnungsamt auf das Straßenverkehrsgesetz (StVG) sowie die Straßenverkehrsordnung zurück. Doch auch im Strafrecht ist das Straßenverkehrsrecht zu finden. Als Beispiel kann hier das unerlaubte Entfernen vom Unfallort gem. § 142 StGB oder die Trunkenheit im Verkehr nach § 316 StGB strafrechtrechtlich geahndet werden. Doch nicht nur die Trunkenheit im Verkehr, sondern ganz besonders auch das Fahren ohne Führerschein ist, was viele Menschen nicht wissen, keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat, die nach dem StVG geahndet wird. Im Straßenverkehrsrecht gilt, wenn es zu einem Unfall kommt, das Gefährdungsprinzip, welches verschuldensunabhängig ist. Dies bedeutet, dass nicht nur der Fahrer, sondern auch der Halter des Fahrzeugs für den Schaden haftet.
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Verkehrsrecht in Deutschland: