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Tauchsport: Gründliche Ausbildung verhindert Unfälle

Tauchsport: Was gehört zur Ausbildung dazu?

War der Tauchsport früher nur Berufstauchern vorbehalten, hat sich Tauchen mittlerweile zu einem beliebten Breitensport entwickelt. Die körperliche Betätigung und das Erlebnis einer faszinierenden Unterwasserwelt stehen beim Tauchsport im Vordergrund.Tauchsport wird in verschiedene Formen unterteilt. Die bekanntesten sind das sogenannte Apnoetauchen, also das Tauchen ohne eine externe Atemluftversorgung und das Gerätetauchen, bei dem Sportler über eine autonome oder externe Luftversorgung verfügen. Um die Sicherheit der Sportler zu gewährleisten, verlangen die meisten Tauchbasen, in denen der Tauchsport ausgeübt werden kann, die Vorlage eines Tauchscheins oder einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung.Das Apnoetauchen ist die ursprünglichste und damit auch die älteste Form des Tauchsports. Anfänger lernen bei dieser Tauchart zunächst, bewusst zu atmen und mit dem Atemreiz umzugehen. Darüber hinaus stehen Konditionstraining und das Training bestimmter Schwimmtechniken auf dem Lehrprogramm. Zur Ausrüstung eines Apnoetauchers gehören ein Tauchanzug, Taucherflossen und eine Tauchmaske sowie ein elastischer Bleigürtel. Wer den Tauchsport mit externer oder autonomer Luftversorgung
ausüben will, für den bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Zu den bekanntesten gehört das Scuba Diving, bei dem mit einem Drucklufttauchgerät gearbeitet wird. Für den Tauchsport zugelassen sind auch Kreislauftauchgeräte, so genannte "Rebreather", und Helmtauchgeräte. Beim Gerätetauchen gehören außerdem Atemregler, Rettungs- und Tarierweste, Taucheranzug, Bleigewichte, Maske, Schnorchel, Flossen und verschiedene Messgeräte zur Ausrüstung. So können die Tauchrichtung und der Atemgasvorrat zuverlässig kontrollieren werden.Wer für den Tauchsport einen Kurs belegen möchte, der sollte unbedingt darauf achten, dass die Kurse anerkannt und zertifiziert sind, beispielsweise durch die European Underwater Federation (EUF). Darüber hinaus gehört zu einer sicheren Tauchausbildung auch umfassender theoretischer Unterricht. Bestandteile sind unter anderem die Tauchphysik, der Umgang mit Tauchcomputer und Dekompressionstabellen und Tauchzeichen. Auch über Risiken, die mit dem Tauchsport verbunden sein können, sollte aufgeklärt werden. Das Verhalten in einem Notfall ist sowohl Bestandteil der theoretischen als auch der praktischen Ausbildungsmodule.
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