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Das Sozialrecht

Regelungsbereiche des Sozialrechts

Das Sozialrecht gliedert sich in formelles Recht, das im Sozialgesetzbuch geregelt ist, und materielles Recht, das in anderen Gesetzen zu finden ist. Sozialrechtlich geregelt sind der soziale Mieterschutz, der arbeitsrechtliche Kündigungsschutz sowie verbraucherrechtliche Regelungen und die Pflichtversicherungen wie die gesetzliche Krankenversicherung.Die Allgemeinen Bestimmungen des Sozialgesetzbuches dienen der Regelung des Verwaltungsverfahrens im Sozialrecht sowie des Datenschutzes. In den Besonderen Teilen des Sozialgesetzbuches werden die Grundsicherung für Arbeitssuchende und Arbeitslose, die Arbeitsförderung, die Krankenversicherung, die Renten- und Unfallversicherung geregelt. Weitere Regelungsbereiche im Sozialrecht sind die Pflegeversicherung und die Sozialhilfe. Zum Sozialrecht gehören Regelungen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Sie ist verpflichtend für sämtliche Arbeitnehmer, die ein Jahresarbeitsentgelt unter der Versicherungspflichtgrenze haben sowie für eine Reihe weiterer Personen. Die GKV-Mitgliedschaft kann man auch freiwillig erwerben. Der Zweck der gesetzlichen Krankenversicherung liegt darin, zweckmäßige, ausreichende und wirtschaftliche Maßnahmen im Krankheitsfall des Arbeitnehmers zur Wiederherstellung seiner Gesundheit zu ergreifen. Im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung, welche ebenfalls ein Teil des Sozialrechts ist, kommt es zur Absicherung von Arbeitnehmern im Alter sowie bei verminderter Erwerbsfähigkeit. Auch die Hinterbliebenenrente speist sich aus den Beiträgen der gesetzlichen Rentenversicherung.
Neben der Krankenversicherung gibt es im Sozialrecht auch die Unfallversicherung. Der Zweck der gesetzlichen Unfallversicherung besteht darin, Berufskrankheit, Arbeitsunfälle, Arbeitsunfähigkeit sowie arbeitsbedingte Gesundheitsschäden finanziell abzufedern und die Gesundheit der Betroffenen bestmöglich wieder herzustellen. Die deutsche soziale Pflegeversicherung stellt ebenfalls eine Pflichtversicherung dar. Die Unterstützung erfolgt gemäß dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Ein eigener Medizinischer Dienst lässt mit Hilfe von Gutachtern die Pflegebedürftigkeit sowie deren Grad mit Hilfe von Gutachtern feststellen. Die Pflegestufe eins etwa umfasst einen Hilfsbedarf von durchschnittlich neunzig Minuten täglich. Das im Sozialrecht geregelte Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt, stellt in Deutschland die Arbeitslosen- und Sozialhilfe für arbeitsfähige, aber arbeitslose Hilfsbedürftige dar. Das Arbeitslosengeld sichert das Existenzminimum für die Betroffenen. Doch es kann auch bezogen werden, wenn das bestehende Einkommen oder vorhandene Vermögenswerte zum Leben nicht ausreichen. Auch hierfür gibt es Richtsätze. Allein Jahr 2005 bezogen 4,89 Millionen Deutsche Arbeitslosengeld. Im Osten Deutschland sind weit mehr Personen von dieser sozialen Leistung abhängig als im Westen. Auch Wohngeld kann in sozialen Härtefällen in Anspruch genommen werden. Die Höhe dessen ist abhängig von der Anzahl der Familienmitglieder, die im gemeinsamen Haushalt des Antragstellers leben, vom Familieneinkommen sowie von der Höhe der Mietkosten.
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