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In der Papierfabrik werden unterschiedliche Papiere nach Kundenwünschen gefertigt

Wichtigster Rohstoff einer Papierfabrik ist Zellulose, die heutzutage hauptsächlich aus Holz gewonnen wird

Geschichtlich geht eine moderne Papierfabrik auf die mittelalterliche Papiermühle zurück. Ab dem 13. Jahrhundert wurde in diesen frühen Industriebetrieben zunächst in Italien, später in ganz Europa, das aus dem arabischen Raum eingeführte Papier gefertigt. Einige Verbesserungen im technischen Ablauf sind freilich europäischer Herkunft, etwa ein von Wasserkraft betriebenes Stampfwerk zum Zerkleinern des Rohstoffes oder Siebe aus Metalldraht zum Schöpfen eines Blattes aus dem angerührten Papierbrei. Grundstoff dafür waren früher Stoffreste aus Baumwolle, Leinen, Flachs und Hanf, die in der Papierfabrik zerfasert und unter Beigabe
von Wasser in vielen Stunden zu einem zähen Zellulosebrei vermahlen wurden. Daraus konnte dann Papier mit einem Rahmensieb geschöpft werden und war nach dem Trocknen fertig zum Beschreiben. Das Prinzip hat sich seitdem nicht verändert, nur bildet nun Holz den Ausgangsstoff und technische Fortschritte erlauben eine ungleich größere Produktion bei zweckspezifischer Qualität. So kann eine gut ausgestattete Papierfabrik heute Rollenpapier mit bis zu 10 Meter Breite mit bis zu 2000 Meter pro Minute herstellen - an Nachfrage fehlt es auch im digitalen Zeitalter keineswegs.
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