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Formen der Krankenversicherung im deutschen Gesundheitssystem.

Die gesetzliche Krankenversicherung als Verpflichtung für Arbeitnehmer bis zu einer gewissen Einkommensgrenze im Gegensatz zur privaten Versicherung.

Während die gesetzliche Krankenversicherung bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe verpflichtend ist, basiert die private Krankenversicherung auf einem Vertrag - beide Formen dienen der Absicherung gegen Aufwendungen aufgrund von Krankheit oder Unfall bzw. aufgrund präventiver Gesundheitsmaßnahmen. Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine tragende Säule des deutschen Sozial- und Gesundheitssystems. Verpflichtend ist sie für alle Arbeitnehmer mit einem Jahresarbeitsentgelt unterhalb der sogenannten Versicherungspflichtgrenze (die Grenze liegt derzeit bei einem Einkommen von 52.000 Euro brutto), aber auch für weitere Personen. Selbstständige unterliegen nicht der Versicherungspflicht in der GKV, unter gewissen Voraussetzungen kann die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig erworben werden. Welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung erfasst sind, wird im fünften Buch des Sozialgesetzbuches geregelt. Zu den erbrachten Leistungen zählen die Präventivmaßnahmen, also zur Krankheitsverhütung, zur Empfängnisverhütung, die Leistung der Sterilisation und der Schwangerschaftsabbruch, des Weiteren medizinische Vorsorgeleistungen und Zahnprophylaxe. Die Leistungen im Fall der Krankheit umfassen Krankenbehandlung, stationäre und ambulante Betreuung im Spital, häusliche Krankenpflege, zahn- und kieferorthopädische Behandlung, Psychotherapie sowie Leistungen, die der medizinischen Rehabilitation dienen. Außerdem steht gesetzlich Versicherten
Krankengeld und Krankengeld bei Erkrankung eines mitversicherten Kindes zu. Auch bei Schwangerschaft und Mutterschaft leisten die Krankenkassen Unterstützung: Es wird Mutterschaftsgeld ausbezahlt, die Entbindung bezahlt..Zur Privaten Krankenversicherung: Privatrechtliche Unternehmen wie Aktiengesellschaften bieten grundsätzlich Private Krankenversicherungen an. Die Rechtsgrundlagen bilden das Unternehmensrecht und das Versicherungsvertragsrecht. Die PKV basiert, wie gesagt, auf einer privatrechtlichen Vereinbarung. Den Versicherungsnehmer trifft die Pflicht zur Zahlung der Beiträge - den Versicherer die Pflicht zur Leistung im Fall von Krankheit oder Unfall. Bei der PKV wird im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung keine Rücksicht auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Versicherten genommen. Gemäß Versicherungsvertragsgesetz gilt seit 2009 eine Versicherungspflicht für sämtliche Personen mit Inlandswohnsitz in Deutschland in der privaten Krankenversicherung, die nicht gesetzlich versichert sind. Dem Umfang der Leistungen entsprechend existiert die private Voll- (Absicherung gegen alle Krankheitsrisiken, mindestens jedoch die Garantie für ambulante bzw. stationäre Spitalsbetreuung), Teil- und Zusatzversicherung. Bei der Zusatzversicherung werden weitere Ansprüche gesichert wie der, bei einem Krankenhausaufenthalt in einem Einbettzimmer liegen zu dürfen oder man hat im Rahmen der Zusatzversicherung das Recht, chefärztlich behandelt zu werden.
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Krankenversicherung in Deutschland: