Was
Wo
Umkreissuche (ab Zentrum):
0
km

Was beinhaltet eine Kfz-Versicherung?

Eine Kfz-Versicherung hat mehrere Versicherungsbereiche

Die Kfz-Versicherung, die auch unter dem Begriff Kfz-Haftplichtversicherung bekannt ist, unterteilt sich in verschiedene einzelne Versicherungszweige. Neben der eigentlichen Kfz-Versicherung gibt es noch einige Optionen, die hier kurz erklärt werden. Die typischen Versicherungen für ein Kfz sind die Kfz-Haftpflichtversicherung sowie die (freiwillige) Kaskoversicherung. Zusätzlich kann der Versicherungsnehmer eine sogenannte "Insassenunfallversicherung" abschließen. Diese dient dazu, den Halter vor Regressansprüchen der Beifahrer nach einem Unfall zu schützen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung. Sie hilft finanziell im Falle eines Rechtsstreits, der sich aus einem Unfall oder Verkehrsdeliktes entwickeln kann. Die Kraftfahrtzeughaftpflichtversicherung zählt zu den Pflichtversicherungen. Sie soll dem Unfallgeschädigten einen finanziellen Schutz bieten. Deshalb muss jeder Autofahrer eine Haftpflichtversicherung für sein Kraftfahrzeug abschließen. Ohne diese Kfz-Versicherung ist es ihm laut StVZO untersagt, sich am Straßenverkehr zu beteiligen. Optional ist die Teil- oder Vollkaskoversicherung. Sie schützt, im Gegensatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung, das eigene Auto bei selbst verschuldeten Unfällen, sofern diese nicht mutwillig oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden. Es gibt bei dieser Kfz-Versicherung verschiedene Tarife, unter anderem mit Selbstbeteiligungen.
Hier gilt: je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger die Prämie. Außerdem unterscheiden sich Teil- und Vollkasko in ihrem Leistungsumfang. Ebenfalls Einfluss auf die Prämienhöhe hat der Schadenfreiheitsrabatt, der allerdings unabhängig von der Kfz-Versicherung gestaffelt und berechnet wird. Auch wenn die Kfz-Versicherung für Schäden aufkommt, ist es dennoch kein Freibrief, rücksichtslos diese Versicherungspflicht auszunutzen. Im Falle eines Schadens zahlt die Versicherung meistens den Geschädigten aus, wird allerdings unter Umständen den Versicherungsnehmer oder den Fahrer in Regress nehmen. Vor allem, wenn nachgewiesen wird, dass grob fahrlässig gehandelt wurde. Hierzu zählt im Besonderen das Fahren unter Alkoholeinfluss oder das Bewegen eines Fahrzeuges ohne gültige Fahrerlaubnis. Eine Besonderheit der Kfz-Versicherung ist die Regulierungsvollmacht. Diese Vollmacht berechtigt die Versicherung, auch gegen den Willen des Versicherungsnehmers einen Schaden zu regulieren, sollte sie in Kenntnis von einem Unfall kommen. Das kann geschehen, wenn sich der Geschädigte direkt an die Versicherung wendet. Der Hintergrund ist recht profan. Unfälle und deren Folgekosten können schlimmstenfalls in die Millionen Euro gehen. Damit der Geschädigte nicht auf seinem Schaden "sitzen bleibt", weil der Versicherungsnehmer nicht handelt, wurde diese Regelung eingeführt.
Weiterlesen

Kfz Versicherung in Deutschland:






1 Buchung über externe Partner