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Die Hebamme - mehr als nur Geburtshelferin

Hebamme ein Beruf mit Tradition und Zukunft

Hebammen als Geburtshelferinnen gab es schon im antiken Griechenland. Dort wurden schon Ratgeber für ihre Arbeit verfasst. Im Mittelalter lebten sie gefährlich, denn aufgrund ihrer Kenntnisse in der Pflanzenheilkunde gerieten sie schnell in den Verdacht der Hexerei. 1938 wird der Beruf in Deutschland offiziell anerkannt. Die heutige Berufsbezeichnung in Deutschland lautet Entbindungspfleger, da auch Männer in diesem Beruf tätig sind. Zu den Aufgaben gehören die Schwangerenvorsorge, die Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung. Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft kann sie
alle notwendigen Untersuchungen durchführen und auch eine komplikationslose Geburt betreut sie allein. Viele Frauen fühlen sich in einem Geburtshaus sehr wohl, da dort eine warme Atmosphäre herrscht und die Geburt von der Hebamme betreut wird, die auch die gesamte Schwangerschaft betreut hat. Dies schafft ein besonderes Vertrauensverhältnis und die Betreuung wird nach der Geburt mit Stillberatung, Pflegetipps und Rückbildungsgymnastik weitergeführt. Aber auch die Hebammen, die freiberuflich als Beleghebamme oder festangestellt im Krankenhaus arbeiten kümmern sich liebevoll und fachkundige um die Schwangere und ihre Familie.
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