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Wie funktioniert das Prinzip Bausparen bei der Bausparkasse?

Die Bausparkasse hilft Bausparwilligen.

Das Prinzip Bausparen geht auf eine Jahrhunderte alte Methode zurück. Im Jahre 200 v. Chr. entstand bei den Chinesen das Prinzip des Sparens. Die Besonderheit des Sparens lag darin, dass es einen kollektiven Nutzen hatte und dass jeder Sparwillige vom Anteil des anderen nach einer gewissen Zeit profitieren konnte. Bis heute wird das Prinzip des kollektiven Sparens aufrechterhalten. Heutzutage bieten viele Kreditinstitute dem Bürger die Möglichkeit an, mit einer kleinen finanziellen Einlage, den Traum vom Eigenheim wahr werden zulassen. Ein solches Institut ist die Bausparkasse. Die Bausparkasse konzentriert sich ausschließlich auf die Wohnungsbaufinanzierung. Dabei muss die Bausparkasse bei ihrer Durchführung an das Bausparkassengesetz halten. Beim Bausparen, wo meistens mehrere Bausparwillige beteiligt sind, kommen die Einlagen der einzelne Bausparer, einem anderen Bausparer aus der Gruppe zugute. Dieses Prinzip wechselt jährlich den Empfänger, der von den eingezahlten Einlagen der anderen Bausparer profitieren soll. Dadurch gibt es bei der Bausparkasse jedes Jahr einen anderen Bausparwilligen, der sich an den Einlagen der übrigen Bausparwilligen, bedienen kann. Natürlich muss auch der Empfänger von solchen Leistungen seinen
jährliche Anteil an der Einlage dazu beitragen, damit sich die Bausparsumme, welche von den Bausparwilligen in einen Topf bei der Bausparkasse eingezahlt wird, nicht mindert. Dieses Verfahren wird mithilfe der Bausparkasse solange betrieben, bis jeder Bausparwillige durch den jährlichen Anteil der andern seinen Traum vom Eigenheim verwirklichen kann.In Wirklichkeit ist dieses Vorhaben bei der Bausparkasse deutlich komplizierter. Jedoch stellt dieses System, welches die Bausparkasse Bausparwilligen anbietet, die Grundidee für das kollektive Bausparen dar. In den Jahren 1924 bis 1929 hatte das Prinzip Bausparen wieder an Bedeutung gewonnen. Deutschland war durch den Ersten Weltkrieg zerstört und es musste mit dem Wiederaufbau der beschädigten Gebäude begonnen werden. Bis dahin gab es in Deutschland für bauwillige Siedler nur kleine Bau- und Sparvereine, welche ein ähnliches Prinzip des Bausparens verfolgten.Erst Anfang der 30er Jahre traten die ersten Änderungen im deutschen Bausparsystem auf. Das bis dahin bestehende Lossystem würde durch ein Bewertungsverfahren ersetzt, zumal dieses neue Verfahren auch gerechter war. Der Zuteilungstermin des einzelnen Bausparers war somit von der Art und Weise seines Sparkapitals abhängig.
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