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Was wird bei einer Atemtherapie gemacht?

Bei der Atemtherapie geht es um die Stärkung des Körpers oder der Psyche

Der Überbegriff der Atemtherapie umfasst zwei große Schulen: Erstens, die klinische oder ärztliche Atemtherapie, in der es darum geht, den Vorgang des Atmens zu normalisieren und zu therapieren - zum Beispiel bei chronischer Atemnot oder einer Schwächung der Atmungsmuskulatur. Und zweitens, die psychotherapeutische oder krankengymnastische Atemtherapie, in der das Atmen als Therapiewerkzeug fungiert, zum Beispiel, um den Körper zu entspannen. Bei der klinischen oder ärztlichen Atemtherapie wird sich folglich mit Krankheiten und Störungen des Atmungsapparats, vor allem der Lungen, befasst und sie beinhaltet auch Übungen zur Stärkung der Lungen und zur Verbesserung der Lungenkapazität, zum Beispiel durch Erlernen der sogenannten Bauchatmung. Die psychotherapeutische, beziehungsweise krankengymnastische Atemtherapie hingegen zielt darauf ab, die Heil- und Regenerationskräfte richtiger Atmung zu nutzen, um den Körper und die Psyche zu stärken, zu entspannen und zu regenerieren. Ob Ihre Krankenkasse derartige Therapien übernimmt, müssen Sie bei Ihrem dortigen Ansprechpartner in Erfahrung bringen.
Wollen Sie zu Hause eine Atemtherapie durchführen, gibt es dazu die verschiedensten Ratgeber und Lehrbücher. Beim allseits bekannten Yoga heißen die Atemübungen "Pranayama" und zielen auf eine Vereinigung von Körper und Geist ab. Gerade hier sind die Therapien und Übungen sehr vielseitig und es wird empfohlen, zum Erlernen von Pranayama immer einen Lehrer aufzusuchen. Genauso verhält es sich mit dem chinesischen Qigong, einer Verbindung von leichter Gymnastik und Atemtherapie, die auch von Kampfsportlern praktiziert wird. Hierbei ist das Ziel, eine starke Gesundheit und unbesiegbare Abwehrkräfte aufzubauen. Weiterhin fällt auch die Meditation des Zen, das sogenannte Zazen als Sitzmeditation, unter die Überschrift Atemtherapien. Dabei wird sich aber, ähnlich wie im Pranayama, nicht bewegt, sondern vermehrt auf den Atem geachtet. Dies soll laut den Zenmeistern zur Erleuchtung führen. Auch die europäischen Methoden sind sehr vielseitig. Es ist also empfehlenswert, sich vor Beginn der Übungen zu informieren.
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