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Asbestsanierung - die versteckte Gefahr sachkundig beseitigen

In der Vergangenheit wurde Asbest auch als "Wunderfaser" bezeichnet, was vor allem auf die enorme Festigkeit und die Hitze- und Säurebeständigkeit zurückzuführen ist. In vielen Bereichen des Lebens wurde das Material verwendet, bis schließlich festgestellt wurde, dass eindeutige Gesundheitsgefahren mit Asbest in Verbindung gebracht werden können. Das primäre Ziel lautet deshalb heutzutage Asbestsanierung!

Die zentrale Frage, die sich viele Hausbesitzer stellen: Welche Bauprodukte können mit asbesthaltigen Fasern belastet sein, und muss eine Asbestsanierung vorgenommen werden? Asbesthaltige Produkte werden in zwei Risikogruppen eingeteilt: fest oder schwach gebundener Asbest. Die sogenannten festgebundenen Asbestprodukte sind im verbauten Zustand eher als risikoarm einzuschätzen. Besonders gefährlich ist das Fräsen, Schleifen oder Bohren. Häufig sind Dachschiefer mit Asbest belastet. Darüber hinaus findet man Astbest in Gartenprodukten, wie zum Beispiel Blumenkisten, Gartentische oder Tischtennisplatten. Hier ist eine Asbestsanierung natürlich nicht notwendig, jedoch eine fachgerechte Entsorgung. Schwach gebundene Asbestprodukte haben ein deutlich höheres Gefährdungspotenzial. Diese Produkte besitzen faserige Eigenschaften, und bereits bei geringem Luftzug und Erschütterungen können sich Fasern lösen. Eine Asbestsanierung darf hier nur durch eine spezialisierte Sanierungsfirma erfolgen, die sich mit den Risiken auskennt. Eine Asbestsanierung sollte in jedem Fall nur von Sanierungsprofis vorgenommen werden, vor allem dann, wenn asbesthaltige Platten mechanischen Einflüssen, stärkeren Luftbewegungen, Vibrationen oder Erschütterungen ausgesetzt sind.
Besonders bedenklich sind solche Platten, die auf beweglichen Teilen montiert sind oder die bereits beschädigt sind. Ein weiteres Risiko, das unbedingt nur vom Fachmann beseitigt werden darf, sind asbesthaltige Wand- und Bodenbeläge. Diese Produkte wurden vorwiegend in Nasszellen eingesetzt, wie zum Beispiel Küchen, WCs oder Badezimmern.

Bei Verdacht auf asbestbelastete Produkte gilt der Grundsatz: fest gebundener Asbest ist im verbauten Zustand ungefährlich, sollte aber nicht bearbeitet werden. Bei Verdacht auf schwach gebundenen Asbest sollten Sie jedes Risiko vermeiden und spezialisierte Firmen zurate ziehen. Diese können das weitere Vorgehen mit Ihnen absprechen und eine eventuelle Asbestsanierung planen. Doch zunächst sind Materialanalysen und eine Risikoabschätzung unabdingbar. Im Labor können Fachleute die Proben analysieren, um zweifelsfrei festzustellen, inwieweit das Material belastet ist und eine Asbestsanierung notwendig ist.

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Asbestsanierung in Deutschland:






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