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Analytische Psychotherapie - sich selbst kennen und verstehen lernen

Durch die Analytische Psychotherapie lernt man unterbewusste Vorgänge zu verstehen und wie sie sich auf unsere Leben auswirken

Die Analytische Psychotherapie gehört zu den drei klassischen Verfahren der Psychotherapie. Sie basiert theoretisch auf den als Psychoanalyse bezeichneten Grundsätzen von Sigmund Freud, grenzt sich jedoch gleichzeitig von dieser ab, da die Analytische Psychotherapie eine Weiterentwicklung von Freuds Lehren ist. Die Analytische Psychotherapie geht davon aus, dass die unterbewusste Verarbeitung persönlicher Erfahrungen die Ursache für viele psychische Beschwerden und Krankheiten ist, wobei besonders die in den ersten Lebensjahren erfahrenen Dinge prägend sind. Die Analytische Psychotherapie unterstützt den Patienten dabei, sich dieser unterbewusste Konflikte gewahr zu werden, um sie schließlich durch bewusstes Erleben dieser Konflikte zu lösen. Während der Behandlung liegt der Patient meist auf einer Couch und hat in den meisten Fällen keinen Blickkontakt zum Therapeuten. Dies dient dazu, die Gedanken möglich frei fließen zu lassen. Der Therapeut unterstützt seinen Patienten dabei, die tief liegenden Konflikte nach oben zu befördern.
Das geschieht, indem der Patient möglichst frei von der Leber erzählt und der Therapeut beobachtet, welche Dinge auf welche Art erlebt und geschildert werden. Der Therapeut bleibt dabei eher passiv und wertet das Erzählte nicht.

Im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse, die auf unbegrenzte Zeit angelegt ist, hat die Analytische Psychotherapie ein sehr konkretes Ziel. Innerhalb von 80 bis 240 Stunden möchte sie dem Patienten helfen, mit aktuellen Problemen oder Krankheitsbildern ins Reine zu kommen. Bei der ersten Therapiesitzung wird mit dem Therapeuten vereinbart, wie lang die Behandlung ungefähr dauern soll und wie häufig die Gespräche stattfinden. In vielen Fällen werden auch zwei oder drei Termine pro Woche vereinbart. Die Analytische Psychotherapie ist gut untersucht und ihre Wirksamkeit ausgiebig nachgewiesen. Sie ist für beinahe alle anerkannten psychischen Krankheiten gut geeignet und wird deshalb auch von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt.

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