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Das Amtsgericht regelt, was alleine nicht lösbar ist

Ob Streitigkeiten mit den Nachbarn, Konflikte mit dem Gesetz oder die Erbschaft: beim Amtsgericht findet sich für alles ein Richter!

Das Amtsgericht ist oftmals der Beginn rechtlicher Streitigkeiten, die zwischen zwei Parteien nicht gelöst werden konnten. Dabei ist es die erste Instanz im deutschen Rechtswesen. Wer mit einer Entscheidung hier nicht einverstanden ist, kann mit seinem Anwalt eine höhere Instanz im Zuge einer Revision einschalten. Das Amtsgericht ist in der Hauptsache für zivil- und strafrechtliche Angelegenheiten zuständig. Alles, was im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt
ist, wird hier also verhandelt. Dazu gehören Familienrecht, Mietrecht, das Grundbuchamt, Vollstreckungen und Insolvenzen, aber auch z.B. das Vereinsrecht. Amtsgerichte verhandeln auch Strafsachen, die im Strafgesetzbuch geregelt sind. Allerdings dürfen sie nur dann tätig werden, wenn nicht mit einer Freiheitsstrafe über vier Jahren zu rechnen ist. Liegt die zu erwartende Strafe zwischen zwei und vier Jahren Freiheitsentzug, bedienen sich Amtsgerichte der Schöffen.
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