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Hilfebedürftige Menschen in der Altenbetreuung

Durch Altenbetreuung die Lebensqualität steigern

In den 50er Jahren wurden für die Altenbetreuung vorrangig weibliche Arbeitskräfte gesucht, da man glaubte, dass die "typischen weiblichen Eigenschaften" sich am besten für diesen Pflegeberuf eignen. Aus diesem Irrglauben heraus folgerte man, dass für die Altenbetreuung keine besondere Ausbildung vonnöten sei. Erst gegen Ende der 50er Jahre entstanden konfessionelle und kommunale Ausbildungsstätten. Die Lehrgangsdauer für den Beruf der Altenbetreuung betrug zu dieser Zeit nur wenige Wochen bis zu maximal sechs Monaten. Im Laufe der Zeit wurde die Altenbetreuung immer mehr zu einem politischen Thema, dadurch wurde die Ausbildung zum Altenpfleger und Altenpflegehelfer auf Landesebene geregelt und zu einem zweijährigen Ausbildungslehrgang angehoben. Lebensbegleitung, medizinische Betreuung, Hauswirtschaft, Hotelservice und individuelle Kundenbetreuung, so sah das Berufsbild der Altenbetreuung in den 80er Jahren für die Allgemeinheit aus. Doch dieser Beruf ist umfangreicher, als man ahnt. In den 90er Jahren musste man, neben 2890 Praxisstunden in der Altenbetreuung, 1760 Schulstunden in verschiedenen Fächern wie zum Beispiel Religionslehre, Arzneimittellehre, Psychiatrie und Ernährungslehre vorweisen.
Erst seit den 2000er Jahren ist die Ausbildung in der Altenbetreuung einheitlich durch das Altenpflegegesetz für alle Bundesländer geregelt. Ziel der Altenbetreuung ist immer, eine stabile Lebensqualität für ältere Menschen zu gewährleisten. Die Fähigkeit der Selbstpflege soll, wenn möglich, für Betroffene so gut es geht erhalten bleiben. Die häusliche Pflege wird von vielen hilfebedürftigen Menschen besonders geschätzt, denn dies bedeutet, dass sie so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, und trotzdem die Hilfestellungen bekommen, die sie im Alltagsleben brauchen. Die teilstationäre Pflege stellt in der Altenbetreuung die Pflege sicher, die zu Hause aus verschiedenen Gründen nicht ausgeführt werden kann. Tageskliniken stellen die Versorgung pflegebedürftiger Menschen sicher, die einen höheren Betreuungsbedarf haben als eine ambulante Versorgung gewährleistet, bei denen jedoch eine stationäre Aufnahme noch nicht nötig ist. Die stationäre Pflege sichert die Rundumversorgung von pflegebedürftigen Menschen, wenn sie nicht mehr alleine zu Hause bleiben können oder die teilstationäre Pflege nicht mehr ausreicht. Fachkundiges Personal in der stationären Pflege ist auf viele Maßnahmen zur Erhaltung der Lebensqualität geschult.
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