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Nuklearmedizin ermöglicht Diagnose durch aussagekräftige Bildgebung

Eine gezielte Behandlung ist durch das bildgebende Verfahren der Nuklearmedizin möglich.

Grundsätzlich wird in der Nuklearmedizin Diagnostik und Therapie unterschieden. In beiden Fällen werden aber radioaktive Pharmaka eingesetzt. Der Organismus ist nicht in der Lage, radioaktive Substanzen von natürlichen Stoffen zu unterscheiden und führt die Radiopharmaka ebenso dem normalen Stoffwechselablauf zu; man kann damit Stoffwechselvorgänge sichtbar machen. In der diagnostischen Medizin findet die Nuklearmedizin im Bereich der Schilddrüsendiagnostik am häufigsten Anwendung; man spricht auch von einer szintigrafischen Untersuchung. Diese
Methode bietet aber noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten. Mit ihr können etwa auch die Lungen- und Nierenfunktionen sowie der Knochenbau untersucht werden. Der Begriff Belastungs-Myokardszintigraphie bezeichnet einen Test zur Feststellung von Durchblutungsstörungen im Herzmuskel. Darüber hinaus können mit der szintigrafischen Methode Entzündungen, die möglicherweise von Operationen zurückblieben, aufgespürt werden. Die Nuklearmedizin wird seit etwa 50 Jahren angewendet und liefert unseren Ärzten wichtige Informationen zur Diagnose verschiedenster Erkrankungen.
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