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Das Nachlassgericht ist für alle Erbangelegenheiten zuständig

Wer vorsorgen will, kann beim Nachlassgericht sein Testament hinterlegen

Nachlassgerichte sind Abteilungen der jeweiligen Amtsgerichte. Lediglich in Baden-Württemberg übernehmen staatliche Notariate deren Aufgaben. Ein Nachlassgericht kümmert sich um die in einem Todesfall erforderlichen erbrechtlichen Vorgänge. Zuständig ist jeweils das Amts- bzw. Nachlassgericht, in dessen Bezirk der oder die Verstorbene den letzten Wohnsitz hatte. Wer ein Erbe ausschlagen will, kann das aber auch in seinem eigenen Amtsgericht tun. Nachlassgerichte nehmen insbesondere Testamente entgegen, bewahren
sie sicher auf, geben sie zurück und eröffnen sie dann auch. Gegebenenfalls bestellen sie Nachlasspfleger oder Testamentsvollstrecker. Darüber hinaus beurkunden sie Erbscheine und Erbausschlagserklärungen. Auch die Sicherung von wertvollen Nachlässen gehört zu den Aufgaben eines Nachlassgerichts, ebenso die Ermittlung von Erben, falls die Erfolge unklar ist, sowie eventuell Feststellung des Erbrechts des Staates. Auskünfte zu jedem Einzelfall gibt gern das für Sie zuständige Amtsgericht.
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