Mannheim hat Einwohnern und Gästen viel zu bieten: In Dienstleistungsfragen helfen telefonisch und online die Bürgerdienste, die über das Stadtgebiet verteilt sind. Selbstverständlich kann man sich auch vor Ort beraten lassen. Geht es um Mannheims Kulturleben, sind die Stadtinformation und die Tourist-Information (www.tourist-mannheim.de) die richtige Adresse. Zimmervermittlung, Stadtinformationen und -führungen, Tagesausflüge, Theater- und Konzert-Events, Veranstaltungstipps wie beispielsweise der Maimarkt, ein bundesweiter Ticketservice und anderes mehr. Kurz gesagt: bei allen Fragen rund um Karlsruhe führt der erste Weg direkt zur Tourist-Information. Hier helfen freundliche Mitarbeiter gern weiter.
Antworten auf alle Fragen
Mannheim ist eine lebens- und liebenswerte Metropole mit kurzen Wegen für anspruchsvolle Stadtmenschen. Hier leben dienstleistungsorientierte Menschen, für die Arbeit, Bildung und Freizeit miteinander in Einklang stehen, die kulturbewusst und naturverbunden sind. Am Zusammenfluss von Rhein und Neckar gelegen, ist die Stadt eingebettet in eine der schönsten Landschaften Deutschlands - die Kurpfalz. Mannheim ist familienfreundlich und urban, offen und tolerant, ist somit Heimat für lebensbejahende Menschen mit einem ausgeprägten Gemeinschafts- und Gerechtigkeitssinn.
Die Bürgerdienste der Stadt Mannheim
"Schnell, freundlich und bürgernah" ist der Leitsatz der Mannheimer Bürgerdienste. Unser Ziel ist es, Ihnen weite Wege und lange Wartezeiten zu ersparen. Heute bieten wir unter dem Namen Bürgerdienste die Leistungen des Einwohnermeldeamts, des Standesamts, der Ausländerbehörde, der Einbürgerungs- und Staatsangehörigkeitsbehörde, des Fundbüros, der Führerscheinstelle, der Kfz-Zulassungsstelle und der Rentenantragsstelle aus einer Hand an. Unsere Dienstleistungspalette und unsere Öffnungszeiten orientieren sich an den Kundenbedürfnissen.
Die Bürgerdienste sind zentral in der Innenstadt und dezentral in den Stadtteilen mit engagierten, freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Sie da.
Generell haben Sie die freie Wahl, in welchen der insgesamt 16 Standorte Sie gehen möchten!
Bürgerdienst Innenstadt/Jungbusch K 7, 68159 Mannheim
Tel.: 0621/293-3269
Die Stadt hautnah
Gehobenes Ambiente und moderne Dienstleistungsgesellschaft: Mannheim, die zweitgrößte Stadt in Baden-Württemberg, überrascht Besucher mit vielen interessanten Facetten. Zum Beispiel erwartet Sie am Mannheimer Wasserturm, dem Wahrzeichen der Stadt, eine der schönsten europäischen Jugendstilanlagen, während Sie am Zusammenfluss von Rhein und Neckar den zweitgrößten europäischen Binnenhäfen sehen. Und wenn Ihnen Mannheims Vielfalt nicht genug ist: Der Odenwald und die Pfalz, zwei der schönsten Tourismusgebiete Deutschlands, sind nicht weit entfernt.
Am besten entdecken Sie die Stadt zu Fuß. In Mannheim sind die Wege kurz.
Wasserturm
Der Wasserturm ist das Wahrzeichen Mannheims. Er erhebt sich an der höchsten Stelle des Friedrichsplatzes und wurde nach den Plänen des damals erst 24-jährigen Architekten Gustav Halmhuber 1886 fertiggestellt. Der Bau besteht aus gelbem Sandstein, hat eine Höhe von ca. 60 Metern, fasst 2000 cbm Wasser und ist in römischen Monumentalformen gehalten. Das Dach des Wasserturms ziert eine Statue der Amphitrite, Gattin des Meeresgottes Poseidon. Bronzegruppen von Nixen und Tritonen schmücken das kleine Wasserbecken, zwei steinerne Zentaurengruppen finden sich am großen Wasserbecken. Die Anlage zu Füßen des Wasserturms stammt von Bruno Schmitz (1901-03). Die halbrunden Arkadenbauten aus rotem Sandstein mit den einander gegenüberliegenden Kunst- und Festhalle, sind ein Muster modernen Städtebaus schon vor dem ersten Weltkrieg.
In der Sommerzeit ist die Anlage rund um den Wasserturm ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, ein Platz zum Flanieren und Verweilen, zum Feiern und zur Erholung von der Hektik des Stadtalltages. Bei Einbruch der Dunkelheit sind die Wasserspiele dann 1 Stunde lang hell erleuchtet. Aber auch in der Winterzeit verliert Mannheims Wahrzeichen nichts an seiner Attraktivität. Der Weihnachtsmarkt rund um den Wasserturm versetzt Jahr für Jahr eine Vielzahl von Besuchern in vorweihnachtliche Stimmung.
Reiss-Engelhorn-Museen
Zu den Bereichen Kunst- und Stadtgeschichte sollte man das Museum für Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte im Reiss-Engelhorn-Museen besuchen. Das Museum bildet ein abwechslungsreiches Programm von Ausstellungen, Vorträgen, Symposien, Konzerten und museumspädagogischen Aktionen. Basis für alle Aktivitäten sind die ebenso qualitätvollen wie umfangreichen Sammlungsbestände, die das weite Spektrum von der Archäologie, Natur- und Völkerkunde bis zur Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte umfassen. Die 7500 qm Ausstellungsfläche des Reiss-Engelhorn-Museens verteilen sich auf das Zeughaus C 5 mit dem Museum für Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte und den Neubau D 5 mit dem Museum für Archäologie und Völkerkunde, in dem seit 1997 auch das zum Gesamtkomplex gehörende Museum für Naturkunde untergebracht ist.
Das Zeughaus entstand in den Jahren 1777-1779 nach Plänen des Architekten und Bildhauers Peter Anton von Verschaffelt (1710-1793). Bereits zwischen den beiden Weltkriegen diente es als Museum für Natur- und Völkerkunde.
Der Bau des von den Mannheimer Architekten Carlfried Mutschler und Joachim Langner geplanten und 1988 eröffneten Museums für Archäologie und Völkerkunde gewinnt seine besondere Qualität durch die von Erwin Bechtold entworfenen "Reiss-Fassaden". Im Innenraum sind die Ausstellungsbereiche um die zentrale Halle gruppiert, die durch eine Glaspyramide mit Tageslicht versorgt wird. Die Halle dient als Fest- und Versammlungsplatz. Ein Vortragssaal mit 400 Plätzen (Anna-Reiss-Saal) und der Bereich für Sonderausstellungen ermöglichen ein breit gefächertes Programm, welches das Reiss-Engelhorn-Museen zu einem beliebten Kulturtreff hat werden lassen.
In den Reiss-Engelhorn-Museen findet man: spätgotische und barocke Plastiken, niederländische Gemälde des 17., deutsche Gemälde des 18. und Mannheimer Gemälde des 19. Jahrhunderts. Steinzeug, Fayencen und Porzellan, insbesondere aus Straßburg, Bayreuth, Meißen und Frankenthal. Barockes Silber, Glas und vor allem Möbel des 18. Jahrhunderts. Pfälzische und badische Münzen und Medaillen. Historische Pläne und Ansichten von Mannheim. Bildnisse Mannheimer Persönlichkeiten und Zeugnisse der badischen Revolution. Im Gewölbekeller des Zeughauses wird die bemerkenswerte Theatersammlung des Reiss-Engelhorn-Museens in der Ausstellung "Bretter, die die Welt bedeuten" präsentiert.
Marktplatz und Altes Rathaus
Als ältestes Bauwerk aus kurfürstlichen Zeiten finden wir am Marktplatz das Alte Rathaus, Ursprünglich als Rathaus geplant, wurde zunächst der Westflügel als Kirche errichtet. Der Theodor-Altar mit einer Marienfigur, die von Peter Anton Verschaffelt geschaffene Kanzel und Grabdenkmäler aus dem 18. Jahrhundert sind besonders sehenswert. Charakteristisch für den Bau ist der mit einem Glockenspiel ausgestattete Turm, der die beiden Bauteile - das Alte Rathaus und die Untere Pfarrkirche - miteinander verbindet. Direkt vor dem Alten Rathaus liegt der Marktplatz, auf dem dreimal in der Woche Markttag mit buntem Treiben abgehalten wird. Großer Markt für Obst, Gemüse, Blumen usw. am Di., Do. und Sa., Glockenspiel täglich um 7.45, 11.45 und 17.45 Uhr.
Planetarium
In Mannheim wurde schon 1927 eines der weltweit ersten Planetarien eröffnet. Es stand im unteren Luisenpark und verfügte über eine 24,5 Meter große Kuppel mit 514 Sitzplätzen. Das Projektionsgerät war ein Modell II von Carl Zeiss Jena. Das alte Planetarium war nur 16 Jahre in Betrieb, denn die Kuppel wurde 1943 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut sondern zehn Jahre später vollständig abgerissen. Seit etwa 1975 bemühte sich eine Bürgerinitiative um den Wiederaufbau des Planetariums. Es wurde schließlich unweit des alten Standortes auf dem Europaplatz in der Wilhelm-Varnholt-Allee errichtet und am 2. Dezember 1984 seiner Bestimmung übergeben. Unter der 20 Meter großen Projektionskuppel finden rund 280 Zuschauer Platz. Als Projektionsgerät diente zunächst das von Zeiss in Oberkochen gebaute "Modell VI", der damals weltweit leistungsfähigste Planetariumsprojektor. In den Jahren von 1984 bis heute wurden zahlreiche technische Verbesserungen eingebaut wie z.B. eine Showlaser-Anlage, Geräte oder Video-Großbildprojektoren. Im Oktober 2002 wurde das Projektionsgerät durch ein 3 Millionen Euro teures, ultramodernes High-Tech-Gerät, das "Universarium" von Carl Zeiss Jena ersetzt. Mit seiner Glasfaseroptik können die Sterne nun absolut realistisch und in unübertroffener Brillanz gezeigt werden.
Luisenpark und Herzogenriedpark
Den besten Ruf - auch über die Stadtgrenzen hinaus - genießen die beiden großen Mannheimer Stadtparks, der Luisen- und der Herzogenriedpark. Mit einer Fläche von 41 Hektar ist der Luisenpark der größere von beiden. Seine Geschichte reicht zurück bis in die Zeit vor der Jahrhundertwende. In den Jahren 1892 bis 1894 war er nach Plänen der Frankfurter Gartenarchitekten Gebrüder Siesmeier angelegt worden. Bei seiner Namengebung stand die Badische Großherzogin Luise Pate.
Sein heutiges Gesicht erhielt der Park 1975, dem Jahr der Bundesgartenschau in Mannheim. Für das große Ereignis ist er wesentlich erweitert und neu gestaltet worden. Heute gilt der Luisenpark - und das nicht nur nach dem Urteil der Mannheimer - als eine der schönsten Parkanlagen Europas; vielleicht, weil er so vieles harmonisch miteinander verbindet: Eine Parklandschaft mitten in der Großstadt, Botanischen Garten, Zoo, Freizeit- und Unterhaltungspark. Idyllisch mitten im Park liegt der Kutzerweiher. Bei schönem Wetter wagen sich viele Besucher in "Gondolettas" zu einer Rundfahrt auf das Wasser. Viel Abwechslung wird im Sommer auf der Seebühne geboten. Das Programm reicht von Konzerten jeder Art bis hin zu Tanzveranstaltungen. Höhepunkte in jedem Jahr sind das große Sommernachtsfest sowie der Tag der Familie im Herbst. Doch nicht nur im Sommer lohnt sich ein Besuch im Luisenpark. Das Winterprogramm spricht besonders Familien mit Kindern an. Staunende Kinderaugen gibt es alljährlich beim Lampionumzug und Martinsspiel im November und an der Krippe mit lebenden Tieren im Dezember. Aber auch der Dreikönigsumzug im Januar sowie der Sommertagszug vor Ostern, bei dem der "Winter" verbrannt wird, sind Publikumsmagnete.
Auf den Besucher warten 140 Baum- und 85 Straucharten, 350 Staudenarten und -sorten, 400 000 Blumenzwiebeln und anderen Frühjahrblühern oder 250 000 Sommer- und Herbstblumen. Tropische Pflanzen und Tiere sind im Pflanzenschauhaus (auf 2700 qm über 350 Pflanzenarten, 50 Reptilienarten und 350 Fischarten in Salz- und Süßwasseraquarien) zu sehen. In der Ausstellungshalle (400 qm) werden jährlich mindestens acht Ausstellungen unter verschiedenen Themen ausgerichtet. Das Spektrum reicht dabei von der Frühlingsblumen, Sommer- und Rosenschau bis hin zur Lehr- und Informationsausstellung rund um die Pflanze und das Tier. Als neue Attraktion im Jubiläumsjahr "100 Jahre Namengebung Luisenpark" 1996 kamen das faszinierende Schmetterlingsparadies mit einer Vielzahl verschiedenster tropischer Schmetterlinge, das Kakteenhaus und die Klang-Oase - ein entspannendes Hörerlebnis im Grünen, komponiert von dem Mannheimer Musiker Peter Seiler - hinzu. Erlebenswert auch die große Eulenanlage (13 Eulenarten), das neugestaltete Pinguingehege, der 1997 aufgewertete Wasserspielplatz und für den Kunstfreund der Heinrich-Vetter-Weg mit seinen Kunstobjekten.
Besonders sehenswert ist auch der neu errichtete Chinesische Garten mit einem chinesischen Teehaus.
Maimarkt
Die Mannheimer Ausstellungs-GmbH veranstaltet, neben zahlreichen Fachmessen, den Mannheimer Maimarkt und den Weihnachtsmarkt am Wasserturm. Daneben finden in der Maimarkthalle regelmäßig Pop- und Rockkonzerte mit Weltstars statt.
An Anziehungskraft hat der Maimarkt in den Jahrhunderten nichts verloren, eher gewonnen. Vielleicht liegt das Geheimnis seiner Attraktivität in der Tatsache, dass die ursprünglichen Elemente des 17. Jahrhunderts auch im hightech-orientierten 20. Jahrhundert den Maimarkt prägen. Es gibt noch immer die landwirtschaftliche Komponente mit Zuchttieren, Treckern und Landwirten. Aber der Maimarkt hat sich stets seiner Zeit angepasst, war Spiegelbild des jeweiligen wirtschaftlichen und sozialen Geschehens der Kurpfalz.
Der Maimarkt bietet alles: vom neuartigen, patentierten Dosenöffner bis zur Luxuslimousine, von der fundierten Berufsinformation für Schulabgänger bis zur Ernährungsberatung reicht die Palette der Attraktivitäten. Die Baubranche ist ebenso vertreten wie die Informationsschau der Industrie- und Handelskammer. Absoluter Höhepunkt der elf Maimarkt-Tage ist das große Reit- und Springturnier mit internationaler Besetzung.
Über den Tellerrand geschaut
Käfertaler Wald
Einzigartigen Mittelpunkt des weit reichenden Käfertaler Waldes bildet der Karlsstern, benannt nach Kurfürst Carl Theodor. Für die kurfürstlichen Jagden ließ er einst vom Karlsstern aus strahlenförmige, kerzengerade Schneisen in den Wald schlagen - die heutigen großen Waldwege. Um diese herum lassen sich Bisons, Wildschweine, Hirsche und zahlreiches Niederwild wie Hasen, Kaninchen und Fasane aus nächster Nähe bewundern.
Ein Ausflug in den Käfertaler Wald verspricht in jedem Fall ein tierisches Vergnügen.
Wer noch mehr wissen will
Auch in GelbeSeiten und GelbeSeiten regional print finden Interessierte redaktionelle Serviceinformationen, die jährlich aktualisiert werden. Die Bereiche Bürgerinfo, Bildung, Freizeit mit allgemeinen und regional spezifischen Themen, Messen, Soziales und Verkehr bieten Bielefelder Bürgern und Besuchern einen umfangreichen und interessanten Mehrwert. Jedes Jahr werden in einigen der Bereiche neue, aktuelle Highlights recherchiert und vorgestellt. Auch im Branchenteil ändern sich von Jahr zu Jahr ca. 30 % der Angaben. Argumente die zeigen, man sollte immer die aktuellen Ausgaben vorliegen haben.