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Magdeburg Quick Guide
Magdeburg ist nach Halle (Saale) und mit einer Einwohnerzahl von ca. 230.000 die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und dessen Hauptstadt. Sie ist sowohl evangelischer als auch katholischer Bischofssitz und eine Universitätsstadt. Erstmalige Erwähnung fand die Stadt unter dem Namen Magadoburg im Jahre 805. Nach den umfangreichen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden in den Nachkriegsjahren nur die wertvollsten Bauwerke gerettet oder wiederaufgebaut. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Magdeburger Dom, jedoch gibt es zahlreiche weitere Bauwerke, die sehr sehenswert sind und besichtigt werden können. Magdeburg hat eine aktive und vielfältige Kulturszene mit vielen Theaterbühnen, wobei das politisch-satirische Kabarett hier stark vertreten ist und gleich in mehreren Häusern gezeigt wird. Im sportlichen Bereich ist der Handballverein SC Magdeburg prägend und spielt in der Ersten Handball-Bundesliga.
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Kultur und Freizeit in Magdeburg
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Die meisten bedeutenden Bauwerke befinden sich im Stadtzentrum von Magdeburg. Hier befindet sich auch der Magdeburger Dom (Dom zu Magdeburg St. Mauritius und Katharina), das Wahrzeichen der Stadt, evangelische Pfarr- und Bischofskirche und Grabkirche Otto I. Im Zweiten Weltkrieg schlug eine Bombe im Dom ein und verursachte große Schäden - nach Restaurierungsarbeiten wurde er 1955 wieder eröffnet. Neben dem Dom befinden sich zahlreiche weitere Sakralbauten in Magdeburg, nämlich weit über 30 Kirchen. Die Stadt ist auch der Ort, an dem das letzte Projekt von Friedensreich Hundertwasser verwirklicht wurde - die Grüne Zitadelle. Das eigenwillige Bauwerk ist ein echter Hingucker, war aber in der Planungsphase nicht unumstritten. Das Alte Rathaus ist ebenfalls ein Gebäude, das sehr sehenswert ist. Vom Bauwerk, das 1244 Grundsteinlegung feierte, ist nach vielen Zerstörungen im Laufe der Geschichte nur noch der Ratskeller übrig, der heute als Restaurant genutzt wird. Das Alte Rathaus ist Sitz des Magdeburger Oberbürgermeisters. Über das Stadtgebiet verteilt befinden sich noch viele Bauwerke, Denkmäler, Parks und Gedenkstätten, die einen Besuch wert sind.
Museen und Theater
Das Kulturhistorische Museum befindet sich unweit des Doms und wurde nach einer fünfjährigen Bauphase im Jahr 1906 fertiggestellt. In den Dauerausstellungen wird die Kulturgeschichte der Region Magdeburg anhand von zahlreichen Exponaten thematisiert. Ob archäologische Funde, Gemälde, Kunsthandwerk, Möbel oder Militaria - wer hinter die "Fassaden" von Magdeburg blicken möchte, ist hier genau richtig. Der Jahrtausendturm wurde im Zuge der Bundesgartenschau 1999 errichtet und ist mit 60 Metern das höchste Holzgebäude Deutschlands. Die teils interaktive Ausstellung im Turm veranschaulicht die Geschichte der Wissenschaften, wobei jede der ersten fünf Etagen eine Epoche beschreibt, von den frühen Hochkulturen bis zur Gegenwart. Neben den genannten existieren noch weitere Museen in Magdeburg, u.a. das Technikmuseum, das Kunstmuseum, das Circusmuseum oder das Museumsschiff Württemberg.
Nachtleben
Das theatermagdeburg entstand im Jahr 2004, als das Theater der Landeshauptstadt und die Freien Kammerspiele fusionierten. Im Opernhaus am Universitätsplatz und im Schauspielhaus in der Otto-v.-Guericke-Str. werden die Sparten Musiktheater, Ballett, Konzert und Schauspiel präsentiert. Zum theatermagdeburg gehören zudem die Philharmonie und das Theater für junge Zuschauer mit einem umfangreichen theaterpädagogischen Angebot. Neben dem größten Theater der Stadt haben sich weitere Häuser in Magdeburg etabliert, darunter das Städtische Puppentheater, das Theater an der Angel und das Improvisationstheater Hechtsprung. Die Vorliebe für politisch-satirisches Kabarett drückt sich in der Vielzahl der Theaterhäuser aus, die sich auf diese Sparte fokussiert haben - die Magdeburger Zwickmühle, das Kabarett Denkzettel oder das Familien-Kabarett ... nach Hengstmanns.