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Was sind die Aufgaben eines Lohnsteuerhilfevereins?

Der Lohnsteuerhilfeverein hilft Arbeitnehmern in Steuersachen.

Der Gesetzgeber hat im Jahre 1964 auf Verlangen von Gewerkschaften im Steuerberatungsgesetz den Lohnsteuerhilfeverein geschaffen. Es handelt sich dabei um eine Selbsthilfeeinrichtung initiiert von Arbeitnehmer für Arbeitnehmer, um ihnen im Bereich Lohnsteuersachen zu helfen. Der Gesetzgeber verfolgte damit das Ziel, dass sich alle Arbeitnehmer eine günstige steuerliche Beratung Leistung konnten. Mit dem Mitgliedsbeitrag, abhängig vom Einkommen des Arbeitnehmers, waren alle Leistungen inkludiert. Zu den Leistungen zählten die Beratung sowie die Erstellung der Steuererklärung bezüglich der Einkommensteuer oder Lohnsteuerermäßigung. Eine wichtige Aufgabe bestand darin, dass die Steuerbescheide überprüft werden und bei Abweichung der Klageweg zum Finanzgericht aufgesucht wird. Der heutzutage bestehende Lohnsteuerhilfeverein bedarf aufgrund gesetzlicher Vorgaben der Anerkennung. Ein Lohnsteuerhilfeverein hat nicht die Kompetenz wie Steuerberater. Außerdem dürfen die Lohnsteuerhilfevereine nur begrenzte Hilfestellung in Steuersachen geben. Lohnsteuerhilfevereine stehen ihren Mitgliedern bei Problemen mit der Einkommensteuererklärung mit Rat und Tat zur Seite. Problemfelder in einer Einkommensteuererklärung können unter anderem das Kindergeld, die Eigenheimzulage mit Kinderzulage, die Lohnsteuermäßigung
oder einfach Steuerbescheide sein. Nebenbei können auch noch Rechtsmittel geprüft werden, um gegen die Bescheide der Behörde vorzugehen. Der Lohnsteuerhilfeverein wird durch die Aufsichtsbehörde registriert und überwacht. Die Aufsichtsbehörden prüfen in den Lohnhilfesteuerverein die Eignung der Beratungsleiter in fachlicher und persönlicher Hinsicht. Die Lohnsteuerhilfevereine achten sehr darauf, dass sich die Beratungsstellenleiter kontinuierlich weiter fortbilden. Um dies zu unterstreichen, unterziehen die Lohnhilfesteuervereine den Beratern in jährlichen Abständen einer Prüfung. Diese Prüfung ist jedoch nicht existenziell von Bedeutung, sondern dient mehr dazu, dass sich der Lohnsteuerhilfeverein mit kompetenten Beratern schmücken kann und sich damit von der Konkurrenz hervorheben kann. Bei der Tätigkeit ist auch der Lohnhilfesteuerverein an bestimmte strenge gesetzliche Vorschriften gebunden. Für ihn gelten die gleichen Gesetze wie für den Steuerberater. Die Vereine haben die Hilfe, die sie ratsuchenden Menschen anbieten sachgemäß und gewissenhaft auszuüben. Des Weiteren unterliegen sie der Schweigepflicht. Auch die Lohnsteuerhilfevereine sind per Gesetz dazu verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung für den Fall des Eintritts eines Vermögensschadens zu haften.
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Lohnsteuerhilfeverein in Deutschland: